Topsexliste: Echte Nackte, falsche Nackte

Ein nackter (männlicher) Popstar, das passende Handtuch dazu, noch mehr Kaufquatsch und Nachrichten aus dem Untenrum-Bereich in der Topsexliste
penni-dreyer
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Illustration: Julia Schubert

Mach dich nackich mit den Flaming Lips Mal eine Frage: Bei welchem Musiksendersoll das Musikvideo zu Watching The Planets der Flaming Lips eigentlich genau gespielt werden? Wo man da doch nicht nur die ubiquitären HipHop-Frauenhintern, sondern auch Männerhintern, primäre und sekundäre Geschlechtsorgane beider Geschlechter zu sehen bekommt. Nicht, dass wir uns da falsch verstehen: Das Video selbst finden wir sehr super mit all den nackten, marodierenden Radler-Gruppen, die den Wald unsicher machen. Mit Geburtsszenen aus einem haarigen Vagina-Ball und dem Höhepunkt: Der totalen Entblößung des Sängers Wayne Coyne selbst. Soweit wir das mit unseren rudimentären Kenntnissen der Popgeschichte überblicken können, ist das mal eine echte Neuheit.

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Illustration: Julia Schubert

Reich mir mal das Schwanztuch Gott schütze Amerika! Wo sonst könnte man für nur 19,95 Dollar ein Dick Towel kaufen? Na? Ja wohl bestimmt nicht hier im lahmen Europa. Jenes Handtuch hat irgendetwas nicht weiter Wichtiges mit der amerikanischen TV-Serie "t’s Always Sunny In Philadelphia" zu tun, ist aber wirklich und tatsächlich auch im echten Leben und Internet erhältlich. Und hier das sehr lustige Werbevideo:

Weg mit den kleinen Engländern Oh nein, die armen Briten! Jetzt haben sie es nämlich offiziell und schriftlich: Sie gehören zu den hässlichsten Menschen von allen. Sagt zumindest eine hochseriöse Website namens Beautiful People, eine Dating-Website, auf der sich nur - na? - hübsche Menschen tummeln dürfen. Wer da mitmachen möchte, muss ein Bild von sich einschicken, das dann wiederum von den Mitgliedern 48 Stunden lang bewertet werden kann. Und bislang sind gerade mal drei Engländerinnen und acht Engländer akzeptiert worden. Schlimmer dran sind nur (männliche) Russen und Polen. Und die Deutschen? Tummeln sich ebenfalls am unteren Rand der Skala. Aber - sagt man - das liegt weniger am Aussehen, als an den unvorteilhaften Bildern, die sie einschicken. Uff.

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Illustration: Julia Schubert

Das Accessoire für den Mann mit Humor Wie schön, dass es auch vor circa fünfzig Jahren schon infantile und latent bescheuerte "humorvolle Geschenke" gab, die Männern das Leben in der Ein-Zimmer-Junggesellenbutze ein bisschen leichter machten. Wie hier der gespreizte Kleiderbügel für nur einen Dollar!

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Illustration: Julia Schubert

Mach mal das Gesicht da weg Das Schöne am Internet - neben dem Füllhorn an kostenlosen Angeboten für jeden Geschmack: Hier darf jeder endlich mal sagen, was ihn (oder sie) stört an anderen Menschen. Zum Beispiel das hier: Das sogenannte "Duck Face". Klingt unbekannt, ist aber die Schnute, die Mädchen und Jungs gerne ziehen, wenn sie sich fürs Profilfoto selbst fotografieren oder auf Partys gegenseitig ablichten. Dieses Gesichtchen fand nun wiederum jemand ECHT nervig und hat deshalb die Website Anti Duck Face eingerichtet. Gut, dass es das jetzt gibt, kann man auch wieder besser schlafen. (Schuld an diesem Trend sollen im Übrigen die Olsen-Zwillinge sein - Schande über sie!)

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