Topsexliste: Ein Vampir mit Aversionen und Unterwäsche mit Humor

Der Vampir-Darsteller Robert Pattison hat seine Abneigung gegen das weibliche Geschlechtsorgan wortreich dargelegt. Sonst ist auch einiges passiert im Untenrum-Bereich.
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Illustration: Julia Schubert

Schlimm: Glitzi mag die Muschi nicht Robert Pattinson ist unglücklicherweise allergisch auf Vaginen. Dies bemerkte er bei einem zwölfstündigen Photo-Shooting für das aufstrebende Alpha-Tierchen-Magazin „Details“, um es dem anwesenden Reporter gleich brühwarm mitzuteilen. Nun schlägt vermutlich gerade in diesem Moment eine glitzernde Welle der Empörung über den hunderten Vampir-Anbetungs-Websites zusammen und eine ganze Generation zwölf- bis vierzehnjähriger Mädchen mit Pattison-Affinität muss sich ganz neu orientieren. Eines sei den Betroffenen aber schon einmal mit auf den Weg gegeben: eine Vagina-Allergie im medizinischen Sinne gibt es selbstverständlich nicht. Was es aber definitiv gibt, sind schlecht gelaunte, junge Nachwuchs-Idioten, denen viel zu viel Öffentlichkeit eingeräumt wird. Was tun bei einem Date? Viele Menschen wüssten gerne, was sie tun können, wenn es erst einmal zu einer Verabredung mit zwei sich gegenseitig gut findenden Menschen gibt. Dieses Instruktions-Video aus den 1950er-Jahren gibt uns den einen oder anderen Ratschlag. Ganz wichtig dabei: Immer in großen Rudeln auftauchen (vermutlich, um die sexuelle Spannung aus der Situation zu nehmen).

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Illustration: Julia Schubert

Obszöne Inneneinrichtung Menschen im Internet sind schon manchmal komisch. Da setzen sie sich hin, suchen nach Nacktbildern von mittelmäßigen Seriendarstellerinnen oder posten gar erotische Bilder von sich selbst, um damit für sich als Sexualpartner zu werben. Das einzig Schöne daran ist meist das, was den erigierten Menschen umgibt: sein Zimmer. Da muss man als Betrachter dann doch mitunter darüber staunen, was andere Menschen so "okay", "akzeptabel" oder gar "eh wurscht" finden. Achtung, jetzt wird es schmalzig! Zum Glück ist der Valentinstag für dieses Jahr um die Ecke. Aber ganz manchmal wird uns zynischen Nuller-Jahre-Menschen auch ein ganz klein wenig warm ums Herz. Wenn wir dieses Video zum Beispiel anschauen, das aus all den schönen Liebesszenen aller schönen Liebesfilme der vergangenen 50 Jahre kompiliert ist. Anschauen, bisschen schnäuzen und dann schnell wieder auf chatroulette gehen und dort zynisch fremdflirten Dinge, die aussehen wie Herzen Und noch ein Überbleibsel aus den Valentinstags-Archiven: Eine Sammlung von Dingen, die so aussehen wie Herzen. Einfach so. Zum Anschauen... Baby, du klettest! Man muss es nun mal einfach neidlos anerkennen: Es gibt nichts, was nicht schon gäbe – in Amerika, dem Land des unbegrenzten Unfugs. Wir verweisen zur Untermauerung unserer These auf folgende Unterwäsche-Sets für das liebende Paar aus einer Art Kunstleder mit roten Herzen aus Klettverschluss-Stoff. A-ha-ha-ha. Zum aneinander festklammern. Und wegen der viel beschworenen Abwechslung im Schlafzimmer. Wenn du mal bitte kurz den Stift halten könntest, während ich mich in der Ecke erleichtern gehe? Danke...

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Illustration: Julia Schubert

Juhu, endlich eine Maus mit G-Punkt Dürfen wir hier bitte eine Computermaus vorstellen, die vermutlich von den Menschen gekauft wird, die zu viel von dem haben, was gemeinhin als „Mutterwitz“ bezeichnet wird: Eine Maus, die dem weiblichen Geschlechtsorgan nachempfunden ist – und damit die beiden tollsten Dinge der Welt miteinander vereint. Und so funktioniert sie: Mit der „Klitoris“ scrollt man sich durch die Seiten, der rechte wie der linke Schenkel können geklickt werden und als zusätzliches Feature gibt es noch einen versteckten G-Punkt (wo doch jeder weiß, dass der gerade für nichtexistent erklärt wurde), der die Seite mit einem Klick ansurft, die der Nutzer am meisten erwendet.

Text: penni-dreyer - Bild1: ddp

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