Topsexliste. Heute: Sexy Clips, Busenbags und sowieso jede Menge Erotik

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Wenn auf dieser windigen Welt nur irgendetwas verkauft werden soll, gleich muss dafür die Erotik herhalten. Als hätte die nicht genug zu tun, nein, „Sex sells“ eben, das lernen schon Inderkinder in der Grundschule. Es sellt natürlich auch, wenn es ironisch eingesetzt wird - wie auf diesem Plakat der schlauen Fröschlein vom Karriereforum der TU-München.

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Illustration: Julia Schubert

L’arsch pour l’arsch, nennen das wohl die Kunsthistoriker, der Po um des Pos willen. Und hingucken tut doch wieder jeder. Erst auf den zweiten Blick stimulierend ist dagegen diese Werbung für japanischen Insassenschutz der Fa. Takata.

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Illustration: Julia Schubert

Ein Schuft, wer beim Anblick dieses Airbags an das Oktoberfest denken muss. Oder ist es doch ein Hintern, in den das Unfallopfer damit beißt? Weicher als das Armaturenbrett ist es allemal, vielleicht entzündet sich hier aber auch eine schöne Vision für die Zukunft – Airbags in peppigem Design, für die Kinder als Disney-Figuren und für die Eltern als Werbeträger: „Diese Lebensrettung wird ihnen von Vinzenzmurr präsentiert.Poff!“

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Illustration: Julia Schubert

Werbung anderer Art, nämlich in Form enthusiastischer Leserkommentare sind auf Amazon unter diesem Buch, mit dem Titel „The Orgasmic Diet“ zu finden. Darin entwickelt die Autorin einen Speiseplan, der den Frauen Sex-Appetit machen soll, denn angeblich verlören sie den zunehmend. Und bevor die Pharmaindustrie Viagra für Frauen verkauft, könnten es schon Fischöl und Bitterschokolade richten. Nicht nur die Amazon-Bewerterinnen, auch eine DailyMail-Reporterin haben diese kohlenhydratarme Diät ausprobiert und waren danach angeblich tatsächlich, äh, interessierter. Tja, wenn es noch einen Grund gebraucht hätte, um Männer an den Herd zu bringen… Kein Wunder übrigens, dass in Israel der Absatz dieses Buches stagniert. Laut einer gerade erschienenen Umfrage kommen 72 Prozent der israelischen Frauen beim Sex mühelos zum Orgasmus und wissen auch ganz genau, wo ihr G-Punkt ist. Endlich mal gute Nachrichten aus dem Nahen Osten!

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Illustration: Julia Schubert

Dass Männer nun vielleicht noch lieber kochen, wissen wir jetzt. Dass sie dafür aber nicht lesen, hat offenbar der Playboy herausgefunden. Fragt sich nur, warum das Heft die Stammkundschaft dann immer noch jeden Monat mit Interviews und Reportagen zwischen den Bildern belästigt? In der neu entwickelten Playmate-Typo gesetzt, würde jedenfalls auch die „Lateinische Grammatik“ zu einem echt verrückten Ding. Evtl. wäre sie aber auch einfach nur unleserlich. Mehr biologisches Appeal hat dagegen die Sperma-Schrift, die sich jemand ganz anderes ausgedacht hat.

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Illustration: Julia Schubert

Wer das "Typosperma" nicht lesen kann, ist offenbar kein Wissenschaftler oder keine Eizelle, aber das Schreiben wiederum beherrscht man recht schnell. Zumindest als Mann. Foreplay.com Flashers.com Fag.net Lubricate.com Twat.com Asshole.net TalkDirty.com BlowJobs.US Na, fühlt sich jemand angesprochen? Dann heißt es zuschlagen, denn diese hübschen Domains sind endlich wieder zu haben! Sie werden im Rahmen einer Domain-Auktion versteigert. Die glücklichen Käufer können damit machen was sie wollen, zum Beispiel mal andere Porno-Seiten aufziehen oder eine individuelle Tischdeko basteln. Und wer sich nicht sicher ist, ob sich das lohnt: Eine EinsA-Domain wie Asshole.net lässt sich doch problemlos vererben, da haben die Kinder auch noch was davon. Wer die Domain-Kohle nicht hat, weil er ein dummer armer Schlucker ist, bringt vielleicht wenigstens die paar Dollar für die possierlichen E-Gitarren-Vibratoren auf. Dass Rockmusiker und insbesondere Gitarristen auf der Bühne mordsmäßig sexy wirken, hinterher im Bett aber die totalen Pfeifen sind, ist ja hinlänglich bekannt. Das ändert sich jetzt, mit dieser sehr intelligenten Verquickung von Vibrato und Vibration. Der Rockstar kann auf der Bühne bleiben und spielen und seine Gattin geht derweil schon mal vor ins Bett.

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