Topsexliste: Malen nach Pimmeln, eine Telefongesellschaft für die Frau

Was der Mann mit seinem Pimmel noch so machen könnte: Malen, taufen, telefonieren. Genitaler Mehrwert in der Topsexliste
penni-dreyer
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Illustration: Julia Schubert

Noch schlimmer für die Augen als gedacht: „World Air Sex Championship“ Die Veranstaltung hat vor einer Woche in Alamo, Texas, stattgefunden und selbstverständlich gibt es in unserem Youtube-Zeitalter ein Video, das die übelsten Szenen für den Zuschauer zusammenfasst. „Air Sex“ funktioniert wie Luftgitarre und wird von Menschen betrieben, die nach eines Tages Arbeit möglicherweise noch zu viel Energie und zu wenig schlaue Gedanken im Kopf haben. Wer es sich wirklich antun will, kann sich eine Zusammenfassung der Höhepunkte hier anschauen.

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Illustration: Julia Schubert

Besonders blöde Werbung aus Belgien Also, was will uns diese „freche“ und „gewagte“ Werbung für ein Herrenmagazin aus Belgien sagen? Ein Heft für Männer, die sich nur mit Spielkonsole und vier Meter Abstand an Frauen wagen? Ach, ach. Aber vielleicht sollte man auch einfach nicht weiter darüber nachdenken. Die vielleicht genialste Erfindung seit HipHop: Drama Tel Kennt ja quasi jede Frau, die sich schon einmal mit einem „Player“ eingelassen hat. Der Typ geht nicht mehr ans Telefon, weicht aus, drückt Anrufe weg. Die Dame mit der etwas grell-blechernen Stimme erklärt uns in diesem Spot für die Telefongesellschaft Drama Tel, wie man diese durchsichtigen Manöver listig umgeht. Einfach unter einer falschen Nummer anrufen! Und mit verstellter Stimme! Und das musst du nicht einmal selbst machen, denn all das erledigt „Drama Tel“ für dich! Irre! Kaufen! Sofort!

Die Suchmaschine, für die die „Generation MySpace“ eines Tages noch auf Knien danken wird Die heißt Procomb und hilft leichtsinnigen Menschen, anzügliche Filme und Fotos aus dem Internet zu fischen. Das Verfahren – eine biometrische Suchmaschine – hat der Dortmunder Thorsten Gems entwickelt. Für 139 Dollar durchsuchen seine Mitarbeiter das Netz auf kompromittierende Fotos oder Filme ihrer Klienten. Werden sie fündig, kontaktieren sie die Anbieter oder Seitenbetreiber und fordern sie auf, die Filme oder Bilder aus dem Netz zu nehmen. Laut einer Umfrage des Unternehmens filmen oder fotografieren sich weltweit täglich 2.300 Jugendliche beim Sex. 20 bis 25 Prozent dieser Aufnahmen landen irgendwann im Netz. Und da sind sie dann. Oft auch ohne Wissen der Gefilmten. Damit sie da nicht für immer bleiben, soll nun Procomb sorgen.

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Illustration: Julia Schubert

Schieb ab, Picasso, jetzt kommt Pricasso Pricasso nämlich kann nicht nur echt gut malen, so dass man auch erkennt, wer auf dem Bild ist. Er malt seine Bilder auch noch mit seinem Penis! Die Entstehung eines seiner Werke – inklusive politischer Aussage - kannst du auf seiner Website sehen. Kaufen auch. A propos Prick: Bitte hier entlang Auf der Website NameyourWang.com kannst du dir gegen eine geringe Gebühr deinen Penis-Namen registrieren lassen und bekommst auch noch eine Urkunde dafür, die du dir dann humorvoll ins Büro hängen kannst. Und wer kann bei diesem Angebot nein sagen? Jetzt mal ehrlich ... Google muss jetzt auch für gegen Abtreibung werben Bislang hatte die Firma Google die Hauspolitik, keine Werbeanzeigen an Unternehmen oder Organisationen zu vergeben, die erklärte Abtreibungsgegner sind. Dagegen hat sich nun eine Pro-Life-Organisation aus England erfolgreich vor Gericht gewehrt. So dass nun bei Texten, in denen es um Abtreibung geht, auch Google-Anzeigen erscheinen können, die Abtreibung für Mord erklären und Frauen davon überzeugen wollen, diesen Schritt nicht zu gehen.

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