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TV-Tipps mit Torschlusspanik, Vietnam und nackten Pferden

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Weit mehr als Doktorspiele Donnerstag, 18. Oktober, 23.00 Uhr, ARD Jugendliche Sexualstraftäter sind sicherlich kein schönes Thema, aber definitiv eines, dass Aufmerksamkeit verdient. Was sie antreibt, fragt man sich. Texte aus Aggro Berlin und Internetpornos oder eigene schlechte Erfahrungen aus der Kindheit? Mindestens ebenso wichtig ist allerdings die Frage nach dem richtigen Umgang mit dieses Jugendlichen, danach, wie man sie an ein normales Verhältnis zur Sexualität heranführt. Die WDR-Dokumentation will zur Beantwortung dieser Frage beitragen und begleitet den 18-jährigen Marcel bei seiner mehrmonatigen Therapie. Hier aufnehmen. Tracks Spezial: Das Sziget-Festival in Budapest Donnerstag, 18. Oktober, 23.55 Uhr, ARTE Eine Donauinsel, fast 400.000 junge Musikbegeisterte, 19 Bühnen, unzählige Plätze, die von den Massen kurzerhand selbst zu Bühnen und Tanzflächen erkoren werden, und keine Polizei – das ist das Sziget-Festival. Tracks wagte sich diesen Sommer als erstes Fernsehteam überhaupt an eine ausführliche Dokumentation über das größte und vielfältigste, aber wahrscheinlich auch chaotischste Festival Europas. Hier aufnehmen.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück Freitag, 19. Oktober, 20.15 Uhr, RTL 2 Bridget Jones ist die personifizierte Toschlusspanik mit Problemzonen so weitläufig wie die Sahara. An Silvester beschließt sie, ihre Ernährung zu ändern und nun endlich ihren Traumtypen zu finden. Was folgt, ist ein amüsantes Hin un Her zwischen dem von Mutter Jones favorisierten Zukünftigen und Bridgets Bürokollegen und Womanizer. Der wird übrigens gespielt von Hugh Grant, und man darf sich freuen, dass er endlich mal nicht der hundeblickbrave Superschwiegersohn ist. Hier aufnehmen. Heat Samstag, 20. Oktober, 23.40 Uhr, ARD Robert de Niro und Al Pacino sind zweifelsohne die coolsten Schauspieler ihrer Generation. In Heat stehen sie sich als professioneller und kühl kalkulierender Bankräuber und sich für seinen Job aufopfernder Cop gegenüber. Der Film ist jede seiner 160 Minuten spannend, auch wenn man erahnen kann, worauf alles hinauslaufen wird. Aber nicht zuletzt wegen der wirklich lebendigen Charaktere will man wissen, wie es letzendlich dazu kommen wird. Hier aufnehmen. Full Metal Jacket Samstag, 20. Oktober, 1.15 Uhr, ZDF Vietnam ist (noch) das größte Trauma der amerikanischen Kriegsgeschichte. Das US-Kino brachte unzählige Filme hervor, die das Thema behandeln, und das zum Teil in sehr unterschiedlicher Art und Weise. Nach Veteranenfilmen wie Scorceses „Taxi Driver“, Ciminos „Deer Hunter“ und Coppolas „Apocalypse Now“, die Vietnam sehr metaphorisch als eine persönliche Hölle für jeden einzelnen Soldaten darstellten, zählt „Full Metal Jacket“ zu den Filmen, die Vietnam kritischer, realitätsnäher und ohne viel Heroisierung auf die Leinwand brachten. Kein leichter Fernsehstoff, aber ein Stück amerikanische Kulturgeschichte, das leider auf deutsch nur noch halb so eindrucksvoll ist wie in der Originalversion. Hier aufnehmen. Mein Vater macht Schlagzeilen Sonntag, 21. Oktober, 23.30 Uhr, Arte „A nude horse is a rude horse“, verkündete Alan Abel einst und forderte, auch Tiere sollten Kleidung tragen müssen. Nachdem er seinen eigentlich als Satire gemeinten Vorschlag am nächsten Tag auf der Titelseite mehrerer US-Tageszeitungen fand, machte er sich professionell daran, die Medien unter wechselnden Pseudnymen mit Falschmeldungen und absurdem Erdachten wie dem „Ku Klux Klan Synfonieorchester“ oder einer Bettelschule zu versorgen. Seine Tochter Jenny, die all das miterlebte, drehte eine Dokumentation über ihren Vater, die mehrere Preise gewann. Hier aufnehmen.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert
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