Was passiert jetzt mit den USA?

Bitte anschnallen, es geht abwärts.
Zusammengestellt von Christina Waechter

Donald Trump

afp

Kaum jemand rechnete wirklich damit, dass der republikanische Kandidat Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird. Aber vollkommen unwahrscheinlich war es eben auch nicht. Wir haben mal eine Reihe von Zukunftsszenarien zusammengestellt und können zusammenfassend sagen: Es sieht eher nicht so rosig aus.

  • Wenn Trump tatsächlich seine Wahlkampfforderung durchsetzen, die Mauer an der mexikanischen Grenze bauen und sämtliche illegalen Einwanderer ausweisen würde, dann könnte das, hat der konservative Think-Tank  „The American Action Forum“ berechnet, die Regierung 400 bis 600 Milliarden Dollar kosten. Zudem würden auf einen Schlag elf Millionen Arbeitnehmer fehlen.
  • Ebenfalls vom "American Action Forum" berechnet: Das Bruttoinlandsprodukt würde um 1,6 Billionen Dollar sinken. Wenig überraschendes Fazit des Instituts: Ein Präsident Trump würde der US-Wirtschaft schaden. 
  • Vor allem die Landwirtschaft, die stark von Niedriglohn-Arbeitern abhängt, würde unter Trumps Immigrationsplänen leiden.
  • Sollten Trumps Steuerpläne umgesetzt werden, könnten die Steuereinnahmen binnen zehn Jahren um fast zwölf Billionen Dollar sinken. Allerdings würde es das Bruttoinlandsprodukt um elf Prozent steigern und bis zu 5,3 Millionen Jobs bringen. 
  • Man hätte definitiv viel zu lachen. So viel! 
  • Es wird nichts ändern. Gar nichts. 
  • Selbst wenn er nichts ändern würde, weil er es nicht kann: die Stimmung im Land hat er jetzt schon gedreht. 
  • Klimawandel? Gibt es laut Trump nicht, der wurde aus purer Gemeinheit von China erfunden. Das bedeutet: sämtliche Klimaziele werden wieder abgesagt.    
  • Er wird gleich wieder abgesetzt
  • Wie eine TV-Show gecancelt.  
  • Schon jetzt reagieren die Aktienmärkte auf einen möglichen Trump-Gewinn – und zwar nicht besonders positiv.
  • Immerhin gäbe es auf dem internationalen Parkett eine neue Lovestory: Trump + Putin = L.O.V.E. 
  • Europa würde mit vollem Karacho zurück in die Rezession rasseln. 
  • Gut zu wissen für Donald: Horst Seehofer würde Trump herzlich in München willkommen heißen.
  • Ach nee, es passiert doch gar nichts
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