Devendra im Arsch

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Devendra Banhart, Vertreter des neuen Weird Americas, macht irgendetwas zwischen Hippie-Geschrammel, Gaga-Performance und Folk-Dingsbums. Doch egal, was dabei herauskommt, immer klingt seine Musik so, als spaziere man an einem Sommertag durch eine blumengesäumte Straße. Kitschig ist das nie, weil immer irgendwo ein Bruch lauert, der einem von der Heile-Heile-Shanti-Welt in die Realität zurückholt. Im Falle von „Baby“ handelt es sich um ein Hinterteil, in das Devendra mit seinen Kumpels hineinkriecht. Es leben dort eigenartige, doch ganz possierliche Tierchen und es scheint auch angenehm warm zu sein, erschaffen von Liz Riccardi. Nicht alles, was glänzt, ist Gold und nicht überall, wo man denkt, ist es wirklich scheiße.

„Baby“ stammt aus dem 2009 erschienenen Album „What will be“.

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