Was jetzt gleich kommt, ist dämlich. Unnütz. Vollkommener Blödsinn. Eine sinnlose Zeitverschwendung. Ein Beispiel dafür, wie sehr einen das Internet mit all seinem Gedankenmüll verblöden kann, wie es ehrlich arbeitenden Menschen die Zeit stiehlt und sie zu vernunftbefreiten Aktionen hinreißen lässt. Am Ende taucht dann noch jemand mit einem theoretischen Überbau auf und behauptet, das sei Kunst oder Ausdruck einer neuen Generation oder irgendetwas anderes als Schwachsinn. Es ist trotzdem verdammt lustig. Man braucht dazu nur eine ganz gewöhnliche Teekanne mit Wasser. Die Teekanne kann in ihrem Deckel ein kleines Loch haben, muss sie aber nicht. Ist kein kleines Loch vorhanden, presst man einfach seinen Mund auf die obere Öffnung. Und dann bläst man. Und dann kommt Wasser raus. Das ist alles. Vor etwa zwei Monaten behauptete das Blog geeksaresexy.net, die alte Kunst des „Teapot Blowings“ wiederentdeckt zu haben. Die Autoren forderten ihre Leser auf, es gleich auszuprobieren und sich dabei zu fotografieren. Die drei schnellsten Einsendungen wurden mit 20 Dollar belohnt. Seitdem geistert „Teapot Blowing“ durch die Blogosphäre und macht ganz normale Menschen zu Nachahmungstätern. „Teapot Blowing“ ist übrigens nicht leicht: Nur geübte Blower schaffen es, den Inhalt der Kanne auch tatsächlich in eine Tasse zu blasen.