Vorzeigen – Geldbeutel

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Zu Beginn ein Zitat: „[…] es habe vor Jahrhunderten in Russland Silbermünzen von solcher Kleinheit gegeben, dass man sie überhaupt nicht mehr mit den Händen vom Tisch habe aufnehmen können, sondern sie aus dem Beutel auf denselben schüttete, und die zu zahlende Summe abteilte, worauf dann beide Parteien ihre Teile mit der Zunge aufleckten und in den Beutel zurückspuckten.“ aus: Georg Simmel (1920): „Philosophie des Geldes“ Parkland Verlag, Köln. S. 109. Die Zeiten haben sich ein bisschen geändert, die Zunge spielt beim Zahlungsverkehr keine Rolle mehr und die heutigen Geldbeutel bleiben meist trocken. (Außerdem ist das heutige Geld nicht aus Silber). Simmel hat noch einen… „[…] dahin gehört die Tatsache, dass die erste Banknote, von der wir wissen und die uns aufbewahrt ist, aus China vom Ende des 14. Jahrhunderts, 18 englische Zoll lang und 9 Zoll breit ist.“ (S. 119) Das sind 46 mal 23 Zentimeter! Über die Brieftaschen und die Alltagstauglichkeit dieser Währungn des chinesischen Riesen-Geldes schreibt Simmel leider nichts. Heutzutage wählt man moderatere Ausmaße. Ein 20€-Schein misst 7 mal 13 Zentimeter.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

20-Euro-Scheine stehen trotzdem immer oben raus. Der Geldbeutel von . Die wenigsten Leute bewahren nur Geld in ihren Geldbörsen auf. Für viele ist die Brieftasche transportables Girokonto, Aktenordner und mobile Mülltonne gleichzeitig. Die Dinger werden dann irgendwann immer dicker und man fragt sich, warum man Kassenzettel von 1997 darin aufbewahrt. Jetzt seid ihr dran: Wir wollen Eure Geldbörsen sehen! Fotos bitte an muetze@jetzt.de schicken. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 18. Oktober. Danach wird abgestimmt. Dieses Mal gibt es sogar einen kleinen, aber ganz besonderen Überraschungspreis zu gewinnen! Mitmachen kann jede und jeder im geschäftsfähigen Alter. Bitte gib in der Email Deinen Jetztnamen an. Zur Inspiration auf den folgenden Seiten einige Geldbeutel aus der jetzt-Redaktion.


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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert


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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

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