Zeig' her deine Urlaubsmitbringsel!

Souvenirs, egal ob essbar oder nicht, geraten viel zu schnell in Vergessenheit, sobald man wieder zu Hause ist. Wir schaffen Abhilfe und fordern: Vorzeigen!
jetzt-redaktion

Im Urlaub ist alles ein bisschen schöner als zu Hause und ein bisschen aufregender. Einige Dinge sind so schön, dass man denkt: „Wenn ich das auch zu Hause hätte, dann wäre mein Leben hundertprozentig gut!"

Man sagt seinen Reisebegleitern Sätze wie: „Gegen die orientalische Ästhetik kommt unsere daheim aber nicht an. Wenn man mit diesen Farben aufwächst, wird man doch von Grund auf ein stolzerer Mensch!" Oder: „Gott, das Essen! Die Menschen hier blühen ja von innen, weil die immer so tolles frisches Gemüse haben, und der Käse erst! Und der Wein!" Die Liste der schönen Güter fremder Welten kann man ewig weiterführen: Seien es ganz klischeegetreu Wickeltücher, Hängematten, traditionelle Hobbygeräte („Wie konnte ich den Boomerang, das magische Gerät der australischen Ureinwohner nur so lange unter langweiliges Kinderspielzeug verbuchen?") oder auch einfach nur raue Mengen an Schweizer Schokolade: Sie versprechen ein Teilchen Glück zum Mitnehmen. Meist zweifelt man zwar zurück zu Hause in Anbetracht des mitgebrachten Schunds stark an der eigenen Urteilsfähigkeit - aber manchmal hat man tatsächlich einen lang währenden Glücksgriff getan, Schuhe, die man noch die nächsten zehn Jahre tragen wird oder zumindest eine fantastische Ladung kulinarischer Spezialitäten.

 

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Illustration: Julia Schubert



Wo hast du dieses Jahr Urlaub gemacht und was hast du von dort mitgebracht? Warum musste es genau dieses Ding sein? Freust du dich noch immer darüber oder war es der totale Fehlgriff? Wir wollen es unbedingt wissen – und sehen! Fotografiere deine Urlaubserrungenschaften unter dem Label Sommersouvenir und erzähl die Geschichte dahinter.

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