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Musikblog: K'naan, Jim Ford und schockierende Fotos von Phil Spector

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Ich bin bestimmt nicht der einzige, der es bedauert, dass die meisten HipHop-Songs inzwischen ziemlich hohl und selbstgerecht sind (und von nichts anderem als den Freuden des Konsum handeln). Doch es gibt noch Ausnahmen. Vor zwei Wochen habe ich ein Interview mit dem Rapper K'naan geführt und ich muss ehrlich sagen, dass ich schon seit Jahren keinen so eloquenten und interessanten Musiker mehr gesprochen habe. K'naan wurde in Somalia geboren, verließ das Land mit 13 und lebt inzwischen in Kanada. Er hat mir vom Bürgerkrieg in Somalia erzählt, den er hautnah miterleben musste, hat die Hintergründe des Piratenproblems erklärt und es geschafft, das Bild, das ich von Somalia hatte, mit wenigen Sätzen auf den Kopf zu stellen. Dass er mit Leonard Cohen befreundet ist, fand ich natürlich auch recht interessant. Außerdem diese Woche in meinem Blog: ein Bericht über den legendären Countrysoul-Sänger Jim Ford, der vor drei Jahren in einem nordkalifornischen Trailerpark wiederentdeckt wurde. Und ein mit schockierenden Fotos (unten eine Auswahl) garnierter Abschiedsgruß an den zu 19 Jahren Haft verurteilten Musikproduzenten Phil Spector, der seine Perücken nicht mit in den Knast nehmen darf.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert
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