Musikblog: Willie Nelson erzählt seinen Lieblingswitz

In seinem Musikblog schreibt Johannes Waechter regelmäßig über in Ehren ergraute Countrysänger. Diesmal mit Willie Nelson, Ben Sidran, Moby, Gilles Peterson und den Rolling Stones.
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Illustration: Julia Schubert

Für mich ist Willie Nelson der Inbegriff der Coolness. Das liegt gar nicht mal daran, dass er wahrscheinlich mehr kifft als Bushido und Snoop Dogg zusammen. Nein, das liegt vor allem an seinem raumgreifenden musikalischen Verstand. Willie Nelson kommt von der Countrymusik, aber inzwischen singt er auch Jazz, Blues, R&B und Pop so meisterlich, dass viele andere Sänger neben ihm verblassen. Als wir vor einigen Wochen miteinander telefoniert haben, sprachen wir nicht nur über den Verlust seiner Haarpracht und die Bedeutung des Blues – er hat mir auch seinen Lieblingswitz erzählt. Außerdem in letzter Zeit in meinem Blog: eine wüste Tirade gegen die Rolling Stones; ein Interview mit Moby, in dem er sich von der Perfektion der modernen Welt distanziert; ein Bericht über ein neues Remix-Album von Gilles Peterson; und ein Interview mit dem Jazzforscher Ben Sidran, in dem er darlegt, warum es die Musiker früher in mancherlei Hinsicht leichter hatten.

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