Punkiger Punk und die Tochter von Johnny Cash

Johannes Waechter schreibt in seinem Musikblog beim SZ-Magazin regelmäßig über Bands, deren Songs nicht unbedingt auf einer jetzt-Party laufen würden. Das ist ein Fehler, wie er uns ab sofort in seinem wöchentlichen Blog-Überblick beweist.
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Er trat für einige Minuten auf die Bühne, reckte die Faust in den Himmel und sprach: „This is it“. Zehn Konzerte will Michael Jackson im Sommer in London geben – und dann für immer von der Bühne verschwinden. Irgendwie dachte man, Jackson würde nicht mehr viele Leute interessieren, und doch hat sein kurzer Auftritt ein Riesen-Echo bei Fans und Medien hervorgerufen. Werden die Auftritte zum Abgesang auf eine große Karriere, oder gelingt Michael Jackson tatsächlich die Wiederauferstehung? Ich glaube, dass ein Comeback nur dann möglich ist, wenn er seine musikalische Richtung ändert und habe mir hier darüber Gedanken gemacht, wie Michael Jackson in Würde altern könnte. Ansonsten diese Woche in meinem Blog: Interviews mit drei tollen Countrysängerinnen. Rosanne Cash, Tochter von Johnny Cash, spricht über die Wahrheit, die in alten Songs liegt, und ihre Unzufriedenheit mit dem Film „Walk The Line“. (Außerdem habe ich nachrecherchiert, warum Rosanne ihre erste Platte ausgerechnet in München aufgenommen hat.) Georgette Jones, Tochter von George Jones und Tammy Wynette, spricht über die turbulente Ehe ihrer Eltern und ihren schwierigen Start ins Musikgeschäft. Und Neko Case, Galionsfigur der alternativen Countryszene, erklärt, warum Countrymusik für sie viel punkiger als Punk ist.

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