Warenkorb: Wachvibrieren mit dem 'Ring'-Wecker

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Produkt: Der stumme Wecker "Ring" Warum: Der Fortschritt hat uns weit genug gebracht, winzige Roboter durch Blutgefäße und Sonden zum Mars zu schicken. Komischerweise gab es bislang aber keine wirkliche Alternative zur akustischen Schlafunterbrechung. Dabei bleibt uns lediglich die Wahl zwischen schrillen, nervtötenden Klingel-, Pieps-, Sprech- und Quietschtönen oder Klängen aus Radio oder Stereoanlage. Der chinesische Industriedesigner Meng Fandi hat sich nun ein neuartiges Weckkonzept ausgedacht, das für seine Neuartigkeit und sein Design sogar mit dem Braun-Preis ausgezeichnet wurde. Der "Ring"-Wecker ist ein leichter, anpassungsfähiger Kunststoffring, den man vorm Schlafengehen auf die berührungsempfindliche Fingerspitze (Fingerbeere) steckt und der zu einer einprogrammierten Zeit mit sanften Vibrationen zum Aufstehen mahnt. Für wen: Zwei Konsumentengruppen sind besonders betroffen von den Nachteilen eines Geräuschweckers. Erstens: Gemeinsam lebende, das Bett teilende Personen mit voneinander abweichenden Lebensrhythmen (Er: Langzeitstudent, Sie: Krankenschwester). Sie werden gleichzeitig geweckt, wenn einer von beiden aufstehen muss. Ein alltäglicher Kollateralschaden im Schlafzimmer sozusagen und somit ein potenzieller Beziehungskiller ("Du nimmst überhaupt keine Rücksicht auf mich!"). Zweitens: Gehörlose. Sie können sich eigentlich nur durch Lichtsignale, die durch geschlossene Augen dringen, oder durch andere, nicht schlafende Lebewesen (Lebenspartner, Pflegepersonen, dressierte Tiere) wecken lassen, aber nicht durch herkömmliche Wecksysteme. Weil sich Herr Meng im Besonderen der beschriebenen Pärchenproblematik gewidmet hat, besteht der Ring-Wecker aus gleich zwei separat programmierbaren Ringen auf einer hübschen Ladestation. Über Preis und Erhältlichkeit des Ring-Weckers gibt es noch keine Informationen. Wir hoffen, es dauert nicht mehr allzu lange – und freuen uns schon aufs neue Aufwachen.

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