Terror-Verschwörung im Netz: der Webfilmer Dylan Avery

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Um wen geht’s? Um den 22-jährigen Dylan Avery, Regisseur des übers Internet verbreiteten Films Loose Change.

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Wodurch wurde er bekannt? Durch die These, die Anschläge vom 11. September 2001 seien von der US-Regierung inszeniert worden. Genau dies versucht der Film, den Dylan mit seinen Freunden Korey Rowe und Jason Bermas in Netz gestellt hat, zu belegen. Die 80minütige Dokumentation ist dabei so kontrovers und gleichzeitig so eingängig erzählt, dass Dylan und seine Freunde schnell Ruhm im Netz erlangten. Die Tageszeitung "Die Welt" nennt den Film, der mittlerweile in einer so genannten zweiten Edition vorliegt, den ersten Blockbuster des Internets. Mittlerweile gibt es sogar eine Version mit deutschen Untertiteln. Was ist davon zu halten? Hier geht es weniger um den Netz-Hype als um die Verschwörungstheorie. Dylan und seine Freunde haben natürlich auch das Interesse der Blogger geweckt, ihren Ruhm halten aber Freunde und Feinde der Verschwörungstheorie mit immer neuen Diskussionen am Laufen. Was muss man über ihn wissen? Natürlich besitzt Dylan, der aus Oneonta im Bundesstaat New York stammt, ein Profil bei MySpace, einen Eintrag bei Wikipedia und sogar eine Nennung in der IMDB-Datenbank. Ansonsten gibt es über ihn - für einen Webstar ungewöhnlich - verhältnismässig wenig brauchbare Informationen im Netz. Was wird aus ihm? Der Michael Moore für Verschwörungsfanatiker. Vielleicht belegt er mit seinem nächsten Film, dass die Mondlandung nur erfunden und die Wiedervereinigung ein Fake war. +++

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Noch mehr Webstars: Lies mehr über die "süßen Karaoke-Abiturientinnen" Lynne und Tessa (Bild) und über den Prinz der Blogosphäre, Zach Condon von der Band Beirut.

  • teilen
  • schließen