Computer spielen - und drüber reden

Eine Tagung in Köln lädt Experten und Spieler zum Thema "Clash of realities - Computerspiele und soziale Wirklichkeit"
dirk-vongehlen
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Illustration: Julia Schubert

www.fh-koeln.de/chlashofrealities Wer nicht nur gerne am Computer spielt, sondern auch drüber reden will, muss am 22. März nach Köln fahren: Unter dem etwas lauten Titel 1. International Computer Game Conference lädt die dortige FH zu einem sehr interessanten Seminar über Computerspiele und soziale Wirklichkeit. „Clash of realities“ nennt sich die Tagung, bei der es um Computerspiele im Unterricht, um die Kraft der Games auf die Jugendkultur oder um Erzählstrukturen in Spielen geht.

„In der öffentlichen Diskussion werden Computerspiele zumeist kritisch betrachtet“, schreiben die Organisatoren, die vom Spielehersteller electronic arts unterstützt werden, auf ihrer Webseite. „Auswirkung, Gewalt und die „fehlende“ ethische Qualität vieler Spiele dominieren die Diskussion.“ Das wollen die Wissenschaftler der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften ändern. Dazu haben sie Experten aus den USA, Dänemark, den Niederlande, der Schweiz und Spanien eingeladen, die über die Wirkungen des Computerspielens referieren werden.

Das Gute dabei: Auch Nicht-Wissenschaftler sind willkommen. „Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an alle, die sich beruflich oder privat mit Computerspielen auseinandersetzen“, steht auf der Webseite.

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