Die Sprungbretter, die die Weltliteratur bedeuten

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Susanne Heinrich, die junge Bachmannpreisteilnehmerin und Autorin von „In den Farben der Nacht“, war dabei; Kirsten Fuchs, die letztes Jahr den Roman „Die Titanic und Herr Berg“ veröffentlichte, auch; und die Kinderbuchautorin Tamara Bach ebenso – und mit ihnen viele, viele mehr. Das renommierte Treffen Junger Autoren, das seit 1985 von den Berliner Festspielen veranstaltet wird, ist für viele Schriftsteller und Autoren die erste Anlaufstation ihrer literarischen Karriere. Kein Wunder: Teilnehmen kann man bereits mit 10 Jahren und ab dann solange man zur Schule geht oder in der Ausbildung ist. Studenten sind vom Wettbewerb hingegen ausgeschlossen.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Kirsten Fuchs und ihr Werk Noch bis zum 15. Juni nimmt die Jury dieses Jahr Gedichte, Märchen, Geschichten, Reportagen, Satiren, Parodien und eigentlich alle vorstellbaren Textformen als Wettbewerbsbeiträge an. Aus den Einsendungen werden bis zu 25 erwählt und mit ihren Beiträgen nach Berlin eingeladen. Vor Ort werden die Gewinnerbeiträge in einer öffentlichen Lesung vorgestellt. Außerdem werden literarische Workshops, in denen an den Texten und Fähigkeiten der jungen Autoren gearbeitet wird, und Gespräche mit Autoren, Verlagsfachleuten und Journalisten veranstaltet.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Susanne Heinrich und ihr Werk (Foto: bachmannpreis.orf.at) Wer sich bewerben will, muss einerseits ein maximal fünfseitiges Manuskript bzw. bis zu zehn Gedichte in dreifacher Ausfertigung einreichen und einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Bis Ende September sucht die Jury dann die Teilnehmer aus, vom 23. Bis zum 27. November wird das eigentliche Treffen dann stattfinden. Und wird möglicherweise der Ausgangpunkt für große Karrieren sein, die irgendwann zu Bachmannpreisen, Büchern und Berichten, sicher auch an dieser Stelle, führen.

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