Jungjournalisten gesucht: Web 2.0 statt europäischer Verfassung

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Die Jugendpresse Deutschland ist überzeugt: Gerade seit dem Scheitern der europäischen Verfassung und aufgrund der Schwierigkeiten bei der Integration der neuen Mitglieder wächst das Bewusstsein für Europa. Europa muss demzufolge mehr sein, als ein politischer und wirtschaftlicher Zusammenschluss zahlreicher Staaten. Der Kongress „M100 Sanssouci Colloquium“, der versucht einhundert Medienmacher, Journalisten und Publizisten aus Europa an einen Tisch zu bekommen, hat im vergangenen Jahr gefragt: Quo vadis Europa? Dieses Jahr läuft er am 8. und 9. September unter dem Motto: „Die Medien in der Zeit internationaler Krisen“. Die jungen, europäischen Medienmacher, die sich vom 1. bis 4. September treffen, wollen dagegen ein neues, europäisches Onlineportal entwickeln, das den Namen orangelog.eu tragen soll. Die Teilnehmer sind vierzig junge Journalisten aus Schweden, Ungarn, Polen, Deutschland und der Schweiz.

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Im deutschen Team sind noch sechs Plätze zu vergeben: die Teilnehmer, die höchstens 25 Jahre alt sein dürfen, sollen durch einen Ideenwettbewerb ermittelt werden. Wenn du mitmachen möchtest: Schreibe ein Essay mit bis zu 5000 Zeichen zu der Frage „Wie können die neuen Formen des Web 2.0 genutzt werden, um in Europa Informationen an junge Menschen zu transportieren?“ und schicke deinen Text bis zum 15. August 2006 an m100@jugendpresse.de.

  • teilen
  • schließen