Sonntags bedeuten Bahnhöfe jede Menge Abschiedsschmerz

Collage: Daniela Rudolf

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Sonntag

  • Wer sich sonntags an den Bahnhof verirrt, wird Zeuge von jeder Menge Abschiedsschmerz.
  • Wer lange nur auf Münchner Flohmärkten war, kann sich gar nicht mehr einbekommen, wenn er die Preise auf einem Flohmarkt außerhalb der Stadt zu hören bekommt.
  • Für Freunde kann man ähnlich viele Gefühle haben, wie für den Partner. Man sagt es ihnen nur seltener.

Samstag 

  • Wenn jemand sehr laut in der U-Bahn telefoniert, fühlt man sich aus zwei Gründen schlecht. Erstens: Weil es nervt. Zweitens: Weil man ständig das Gefühl hat, jemanden zu belauschen.

Freitag

  • Immer, wenn das Wetter gut wird, platzt der Fahrradreifen.
  • Immer, wenn das Fahrrad platt ist, hat irgendwer im Haus das Werkzeug verliehen. 
  • Man weiß, dass man in München lebt, wenn man mindestens eine Person pro Tag sieht, die Tracht trägt.

  • Manchmal ist es besser, keine Wahl zu haben, als sich zwischen zwei sehr tollen Sachen entscheiden zu müssen.

Donnerstag

  • Unter den Chief Executives der 500 größten Unternehmen in den USA ist die Zahl der Männer, die John heißen, größer als die Gesamtzahl der Frauen.
  • Traue keinem Gericht in der Kantine, das du nicht kennst.
  • Wenn es windig ist, spürt man, wie lang die eigenen Haare sind.
  • Wenn man morgens extra früh losgeht, um nicht in Stress zu geraten, gerät man in Stress, weil einem unterwegs auffällt, dass man ja auch gerade noch so eine Bahn früher nehmen könnte.

Mittwoch 

  • Ab 55 reden die Eltern einen auf einmal mit dem falschen Vornamen an.
  • Manchmal ist man so aufgeregt, dass dagegen nur noch wild im Zimmer herumspringen oder SEHR fest in den Arm genommen werden hilft.
  • Zecken sind fiese Viecher.
  • Eine Party war nur dann gut, wenn der Gastgeber abgestürzt ist.

Dienstag

  • Der schönste Pflanzenname, den es gibt: Ranunkeln. 
  • Beim Wecker stellen sollte man immer genug Zeit zum Snoozen einplanen.
  • Ein Abend ohne Handy kann ein echter Segen sein – dann achtet man mal wirklich nur auf sein Umfeld.
  • Sushi schmeckt bei Sonnenschein im Garten am besten.

Montag

  • Die Schönheit einer Stadt steigt proportional mit Anzahl, Breite und Länge ihrer Gewässer. 
  • Wenn man Montags nach einem sonnigen Wochenende ins Büro muss, freut man sich über schlechtes Wetter.
  • Frauen verbringen zuviel Zeit damit, anderen Frauen zu sagen, was sie in Familie und Karriere alles falsch machen.
  • Alternativrouten des Navis sind zwar nervig, aber oft wird man dabei durch echt süße Ortschaften gelotst.

Das haben wir in den Wochen davor verstanden:

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