Der Fisch kostet 3,80 Mark

...und was wir diese Woche sonst noch so verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion
cover wir haben verstanden collage daniela rudolf

Collage: Daniela Rudolf

Sonntag

  • Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Musiker, zu deren Konzerten du gehst, jünger sind als du.
  • Die Lösung dafür ist: nicht drüber nachdenken, mitsingen.
  • Social-Media- und Pornoseiten-Mitarbeiter haben einen entscheidenden Vorteil: Sie müssen Facebook bzw. ihre Pornoseiten nicht hektisch schließen, wenn der Chef reinkommt.
  • Das erste Mal im Jahr in einer warmen Nacht heimzulaufen und zu denken: "Wie schön, die erste warme Nacht", ist emotional ein sehr schön warmer Zustand.
  • Wir können froh sein, dass es noch kein Facebook gab, als wir Babys waren.

Samstag

  • Jede Stadt braucht Spätis. 
  • Die zweite Staffel "Fear the Walking Dead" ist überhaupt gar kein Ersatz für das Original. 
  • Der Fisch kostet 3,80 Mark. 

Freitag

  • An freien Sommertagen ist die Stimmung an der Isar in München irgendwas zwischen Spring Break und Hippie-Festival.
  • Bei Dialogfenstern: Nachricht IMMER vor Abschicken kopieren. Denn bei 90% der Dinger hat man irgendeine Eingabe vergessen oder das Zeitfenster überschritten und muss alles wiederholen. 
  • Eine der ganz kleinen Freuden des Schreibtisch-Lebens: wenn man aus Versehen eine Tåstenkombinåtion dr•ck† und plœtzliçh ga~Ω ~eue Zeichen kennen lernt.
  • Die größere Freude: Wenn man herausfindet, wie es wieder aufhört.
  • Früher hießen Lifehacks Haushaltstipps. In manchen Zeitschriften heißen sie immer noch so. Irgendwie immer dabei ist dieser: "Kugelschreiber-Tinte lässt sich mit Zitronensaft aus der Tischdecke entfernen."

Donnerstag

  • "Pinguin" heißt "weißer Kopf" - dabei haben Pinguine schwarze Köpfe.
  • Wer gerne mit schlauen Menschen schläft, ist sapiosexuell.
  • Wenn es für irgendwas eine Obergrenze braucht, dann für den Rosinenanteil im Studentenfutter.
  • Wenn die meisten Menschen in der S-Bahn vom Feiern kommen, ist es definitiv zu früh zum Arbeiten. 

Mittwoch

  • Radlader sind Bagger, die nicht baggern können.
  • Bonus beim Beziehung im Lokal beenden: Am Ende kommt der Kellner mit der Rechnung und fragt: „Zusammen oder getrennt?"
  • Wenn man es mal schafft, besonders früh aufzustehen, ist man den ganzen Tag stolz.
  • Wenn man einen Weg bei Google Maps nachschaut und "Sieht ja ganz leicht aus" denkt, wird man sich mit neunundneunzigprozentiger Sicherheit verlaufen.

Dienstag:

  • Das Einzige, was man selbst mit Zahnseide nicht mehr zwischen den Zähnen herausbekommt, ist Zahnseide.
  • Einmal nicht mit dem Auto zu fahren und dann in einen Platzregen zu kommen, fühlt sich an wie eine Strafe Gottes. Und so, als habe man es verdient.
  • Wenn Menschen sagen „Ich will da jetzt nicht drüber reden“, ist das fast immer gelogen.
  • Über Sex redet man meistens mit Menschen, mit denen man keinen hat.
  • Erdbeeren und Schokolade sind einfach eine sehr gute Kombination.
  • Den Begriff „Gläserne Decke“ kapiert man erst, wenn man arbeitet.
  • Über die Frage, wer im Supermarkt den Trenner zwischen die Einkäufe legen muss, besteht keine gesellschaftliche Einigkeit.
  • Es ist unmöglich, den Montag ohne "Game of Thrones"-Spoiler zu verbringen.
  • Am Ende scheitert alles, was scheitert, immer an Kommunikationsproblemen.
  • Käse schmeckt am besten, wenn in seinem Namen irgendwo das Wort "Salz" auftaucht.
  • Ein Panini-Album ist keine Lederhose. Das braucht keine Patina.

Montag:

  • Wenig bekannte nautische Regel: Leuten, die auf Schiffen vorbeischippern, muss man immer winken. 
  • Auch als Lokalpatriot sollte man ab und zu die Heimat verlassen. Es kann nur gut tun.
  • Himmelbetten - völlig zu Unrecht aus der Mode gekommene Schlafstätten.
  • Die Herzinfarktrate ist heute in Österreich vermutlich besonders hoch.
  • Jeder kommt irgendwann in das Alter für Bauch-weg-Strumpfhosen. Manche halt schon mit 27.
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