Bücher spenden anstatt wegwerfen macht glücklich

Collage: Daniela Rudolf

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Sonntag 

  • Es gibt sehr viel mehr Satellitenbilder von der Welt, als man so denkt.
  • Früher sind die 13-Jährigen mit zu lautem Pop oder Hip Hop über Smartphone-Lautsprecher rumgelaufen. Heute sind es es die Rentner mit zu lauten Schlagern.
  • Wer Schnittblumen im Haus hat, schaut dem Tod bei der Arbeit zu.

Samstag 

  • Im Flugzeug auf komische Geräusche hören senkt die Flugangst um minus 40 Prozent. 
  • Die Berliner Fashion Week ist wie Youporn: Keiner will dort gewesen sein, aber hinschauen tun alle mal. 
  • Nirgends vebrüdern sich fremde Menschen schneller als in einem kurz hinter Kassel liegengebliebenen ICE.
  • Der Heizstrahler ist die Sonne des kleinen Mannes.
  • Wahre Rücksicht ist, noch bei minus 10 Grad zum Rauchen rauszugehen. 

Freitag 

  • Bücher spenden anstatt wegwerfen macht glücklich.
  • Man fühlt sich nie gedemütigter als wenn der Bahn-Mitarbeiter einen offensichtlich nicht ernst nimmt.
  • Wir können aufhören Zeit und Energie in den Bau von Zeitmaschinen zu stecken: Ab und zu einen Karstadt betreten reicht völlig.
  • Wer andern eine Grube gräbt, bekommt zu allererstmal Rückenschmerzen und dreckige Hände, verdammt.

Donnerstag

  • Gehwegsalzer sind die miesen Spielverderber des Winters.
  • Wenn so viel Schnee liegt, dass man (zumindest theoretisch) mit den Langlaufskiern in die Arbeit oder Uni fahren kann, fühlt es sich für einen kurzen Moment an, als wäre im Leben alles möglich.
  • Männer dürfen ungestraft schlecht gelaunt durchs Leben gehen, Frauen eher nicht.
  • Es ist okay, dieser Tage den Großteil des Tages mit einer Decke über dem Kopf zu verbringen.
  • Die Akten, die Donald Trump bei seiner Pressekonferenz auf einem Tisch drapierte (auf einem Tisch daneben konnte man Trump-Steaks, -Wein und -Wasser bewundern) und die kein Reporter fotografieren oder anschauen durfte, waren mit leeren Papierseiten gefüllt. Sagt zumindest jemand, der sich mit Kulissen-Schieberei gut auskennt.

Mittwoch:

  • Bester Moment des Tages: Wenn man ein zermatschtes aber noch völlig unberührtes Snickers im Rucksack findet.
  • Das Kompliment „Du hast schöne blaue Augen“ ist schwer zu erwidern. Was soll man da auch antworten: „Du nicht"?
  • Selten wird man im Alltag mal so aggressiv wie beim Staubsaugen.
  • Schönstes Kompliment auf mehreren Ebenen: Wenn Menschen erfahren, mit wem du zusammen bist, und sich dann total darüber freuen.
  • Nagelhaut wurde nur erfunden, damit man was zum dran zupfen hat.
  • Winterliche Teufelskombination in geschlossenen Räumen: "zu kalt" plus "schlechte Luft"!!
  • Eine der spannendsten Szenen im ÖPNV ist die, wenn sich jemand im Bus stehend nach etwas auf dem Boden bückt, ohne sich festzuhalten, und gleich kommt eine Ampel...
  • Das schlimmste Wintergeräusch ist das von Schlitten, die über Rollsplit gezogen werden.

Dienstag:

  • Wenn man den Winter sehr hasst, kommt zum Hass auch noch der schlimme Neid auf die hinzu, die Winter lieben.
  • Seit dem 9. November 2016 einmal täglich aufkommendes, sehr anstrengendes Gefühl: Furcht.

  • Es bräuchte dringend einen medizinisch-psychologischen Fachbegriff für "nervöse Anfälle wegen Fusseln auf der Kleidung".

  • Wenn man sich mal einen Spaziergang lang auf Bommel an Mützen konzentriert, stellt man plötzlich fest, wie sinnlos die sind.

  • Noch mehr, als seinen Auftritt bei der Präsidenten-Vereidigung abzusagen, kann man als Springsteen-Coverband wohl kaum erreichen.

  • Man wäre zu gerne heute dabei gewesen, als SPON und Zeit feststellten, dass sie beide falsche Eilmeldungen verschickt haben.

  • Viele Menschen haben Probleme vor ihren Haustieren Sex zu haben.

Montag:

  • Gute Menschen bringen dich zum Zug.
  • Man sieht nie alberner aus als bei dem Versuch, einen Schreibtischstuhl in die richtige Position zu bringen.
  • Hinter manchen Ampelschaltungen müssen sehr sadistische Menschen stecken.
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