Ein nettes Café in fußläufiger Nähe zur Wohnung hebt die Lebensqualität um etwa 50 Prozent

Collage: Daniela Rudolf

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Sonntag

  • Manchmal reicht es schon, den nächsten Song in der Playlist anzuhören, um wieder gut drauf zu sein.
  • Feuerwehrmänner, die aus dem Flugzeug springen, um einen Brand zu löschen, heißen "Smokejumper".

Samstag

  • Der schlimmste Moment im Restaurant ist der, wenn dir klar wird, dass dein Essen vergessen wurde. Und die Küche bereits zugemacht hat.
  • Whats-App-Konversationen bergen wohl das höchste Missverständnis-Potential der gesamten, zur Verfügung stehenden Konversationsmöglichkeiten und dürften wohl die meisten Freundschaften auf dem Gewissen haben.
  • Nichts kann einem vom Baden im See so sehr abschrecken wie ein vorbeitreibender, toter Fisch.
  • "Typisch deutsch" ist: als gesetzestreuer Bürger an einer roten Fußgängerampel zu warten.
  • "Typisch deutsch" ist: von Ungeduld und Pünktlichkeitsdrang getrieben über eine rote Ampel laufen.

 Freitag

  • Wenn man von Bekannten träumt, darf man es ihnen nicht erzählen – auch wenn man es noch so gerne tun würde. 
  • Manche Männer machen Frauen so an, wie sie nach vergessenen Münzen in Fahrkartenautomaten suchen: ununterbrochen und automatisch – in der Hoffnung, dass beim hundertsten Mal auch "was" drin ist.
  • Ein nettes Café in fußläufiger Nähe zur Wohnung hebt die Lebensqualität um etwa 50 Prozent.
  • Nichts ist unpraktischer als eine Shampoo-Flasche, die man nicht auf den Kopf stellen kann.
  • Das gilt auch für Duschgel- und Bodylotion-Flaschen.

Donnerstag 

  • Wer konstant zu wenig schläft, wird dick und krank. Ist aber dafür auch durch jede alberne Kleinigkeit zu erheitern. 
  • Bei den Wochenenderlebnis-Erzählungen mancher Menschen fällt man schon vom Zuhören fast vor Erschöpfung ins Koma. 
  • Kaum etwas macht rasender als Floristen, die ihr Handwerk nicht beherrschen, lustlos ein paar Blumenstängel zusammenbinden, grünes Gekröse darumlegen und dann für 36 Euro verkaufen. 
  • Jeder Mensch hat die moralische Verpflichtung, Nazi-Aufkleber auf öffentlichen Plätzen zu entfernen.

Mittwoch

  • In dem Moment, in dem die Busfahrerin durchsagt, dass die Toilette verstopft und deshalb unbenutzbar ist, merkt man erst, wie dringend man mal müsste.
  • Es hat schon Gründe, warum sich im Gegensatz zum Kaffee der „Tea to Go“ nicht durchgesetzt hat. Der schmeckt nämlich nach ein paar Minuten im Plastik- oder Papierbecher nur noch nach alter Zeitung, die zu lange im Regen lag.
  • Sicheres Mittel für Sommerregen: einfach mal den Schirm zuhause vergessen.
  • Zukünftige Generationen werden nicht nachvollziehen können, dass man früher das Haus verlassen musste, um einen Film in einer Videothek auszuleihen.
  • Wenn Leute sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht neben einen setzen, fühlt man sich einerseits erleichtert, andererseits auch zurückgewiesen (Reddit-User Jack_leon25)

Dienstag

  • Je später die Stunde, desto egaler die Frage „Ist das mein Glas?“.
  • Eine Karre voll Mett rettet jede Party.
  • Guten Freunden kann man sagen, dass man ihr Geschenk hässlich findet.
  • Beim Preisplattln, einer Sportart, die von ihren Betreibern sehr ernsthaft und in regionalen, wie internationalen Wettbewerben betrieben wird, gibt es zehn mögliche Punkte. Punktabzug bekommt man für verrutschende Hosenträger, schiefe Loferl und falsches Plattln.
  • Loferl sind diese Wadenwärmer, die Bayern manchmal zur Lederhose tragen. Sie werden an der breitesten Stelle der Wade getragen und sollten weder aufgerollt noch umgekrempelt sein.

Montag

  • Jeder wäre gerne "Experte" für irgendwas. Die meisten sind Experten für nichts.
  • Wenn man Menschen besucht, die im Ausland leben, muss man zuvor sehr viele Bestellungen aufnehmen ("Und könntest du eventuell noch...", "Und bei der Dings liegt noch mein Bums, könntest du das...").
  • Minderheiten machen einfach die härtesten Witze über sich selbst.
  • Auf jedem x-beliebigem Spielplatz kann man sehr schnell eine archaische Hackordnung identifizieren, beherrscht von gutaussehenden, durchtrainierten Boogaboo-Muttis, den Königinnen des Spielplatzes. Am unteren Ende der Skala befinden sich die Raucher, die von den Mittelfeld-Eltern in praktischen Outdoor-Klamotten kopfschüttelnd beäugt werden.
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