Wenn eine Tram naht, wird es für dich als Fußgänger eher selten Grün

Collage: Daniela Rudolf

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Sonntag 

  • Jeder Brillenträger wünscht sich mindestens ein Mal im Leben, er könnte eines dieser Ultraschallreinigungsgeräte vom Optiker besitzen.
  • Wenn eine Straßenbahn naht, dann wird es für dich als Fußgänger eher nicht bestimmt gleich Grün.

Samstag

  • Wenn man an einem neuen Laden vorbeigeht, lautet die wohl am häufigsten gestellte Frage: Was war da davor drin?!
  • Geht man in ein neues Café oder eine neue Bar, ist die größte Anspannung immer dem geschuldet, ob man die Toilette finden wird oder sich dabei komplett verläuft und als Neuling outet.

Freitag

  • E-Mails als ungelesen markieren ist die andere Art von To-do-Liste.
  • Beim Anschauen von Videos auf Facebook wird einem manchmal erst klar, dass man bestimmte Menschen schon tausendmal gesehen, aber noch nie hat sprechen hören.
  • Mütter sind, wenn es ans Heiraten geht, die allerschlimmsten Skeptiker.
  • Schlimm am Journalistendasein: Andauernd für Interviews in Fünf-Sterne-Hotels beordert werden, die man sich selbst für eine Nacht nie leisten könnte.
  • Die meisten Menschen über 50 haben offenbar nie an der Uni gelernt einen Text vorzutragen.
  • Die Welt unterteilt sich in Menschen, die beim Aufwachen fertig aussehen und solche, die direkt superfresh sind.
  • Man hat genau dann die richtige Menge gekocht, wenn man während der Zubereitung schon was wegnaschen und sich nach dem ersten Teller noch eine kleine zweite Portion holen kann.

Donnerstag 

  • Wenn du im Großraumbüro sagst: "Ich hole mir schnell ein Hanuta" und alle starren dich verwundert an, dann haben sie wahrscheinlich "einen runter" verstanden. 
  • Während des kalten Kriegs und der Atomtests in Nevada gab es dort ein Maskottchen dafür: die "Miss Mushroom Cloud"
  • Wenn ein älterer Popstar plötzlich die Timeline beherrscht, heißt das zum Glück nicht immer, dass er gerade verstorben ist.

Mittwoch

  • Wenn man dem Gegenüber zu lange in die Augen schaut, denkt er, man ist ein Psychopath.
  • Wenn man ihm zu wenig in die Augenschaut, denkt er, man mag  ihn nicht. Oder sei unfassbar schüchtern.
  • Manche Übel erträgt man jahrelang, obwohl es nicht mal eine Stunde dauern würde sie zu lösen, in dem man sich zum Beispiel einfach eine größere Speicherkarte fürs Handy kauft.
  • Staubsaugen macht viel mehr Spaß, wenn dabei eine Katze im Raum ist.
  • Jeder Mensch braucht eine sehr weiche, aber nicht zu schlabberige Jogginghose.
  • Endlich kehrt die netteste Geste der Welt aus der Sommerpause zurück: Wenn ein Mensch einem anderen die kalten Hände warm rubbelt.

Dienstag

  • Amerikaner fürchten kaum eine Nahrungsmittelgruppe mehr als Brot und Semmeln.
  • Es gibt viele Sehnsuchts-Klamotten, die man sich erfüllen kann, aber nicht muss: Bundhosen zum Beispiel, Schluppenblusen oder Latzhosen.
  • Die Bluse, die Melania Trump bei der Debatte trug, heißt „Pussy Bow“.

 Montag

  • Man realisiert die innere Prinzessin erst, wenn man das erste Mal ein Brautkleid anhat.
  • Ein Partyabend ist erst vollständig, wenn irgendwer geheult hat.
  • Sich selbst gut kennen bedeutet, schon vorher zu wissen, was man beim Einkaufen auf jeden Fall vergessen wird.
  • Donald Trump wird noch absurder, wenn man seinen Vornamen einfach mal deutsch ausspricht.
  • Trash-TV wird nie besser als an einem verkaterten Sonntagmorgen.
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