Menschen haben Heuschnupfen, weil sich ihr Immunsystem sonst langweilt. Danke für nichts, verdammte Diva!

...und was wir in dieser Woche sonst noch so verstanden haben.
Aus der jetzt-Redaktion
cover wir haben verstanden collage daniela rudolf

Collage: Daniela Rudolf

Freitag

  • Dass Nagelnack nie innerhalb von 60 Sekunden trocken ist, fällt einem erst wieder ein, wenn man die Reste von den Klamotten abpuhlt.
  • Traurig ist, sich abends schon aufs Frühstück zu freuen und dann morgens so arg zu verschlafen, dass man keine Zeit hat, es zu essen.
  • Eigentlich komisch, dass keiner früher auf die (sehr gute) Idee gekommen ist, eine Amazon-Rezension zu verfilmen
  • "Nothing Compares 2 U" ist gar nicht von Sinead O' Connor – sondern von Prince.

  • Husten ist ein Arschloch.

  • Menschen haben Heuschnupfen, weil sich ihr Immunsytem sonst langweilt. Danke für nichts, verdammte Diva!

  • Wie gern man einen Kapuzenpulli hat, erkennt man an dem Zeitpunkt, an dem man zugibt, dass er jetzt vielleicht doch ein bisschen zu abgetragen ist, um ihn noch in der Arbeit anzuziehen.

Donnerstag

  • Zu spät aus der Waschmaschine genommene Kleidung stinkt mitunter zeitversetzt.
  • Schlechter Start in den Tag: nicht frühstücken können, weil man in einer Telefonwarteschleife festhängt.
  • Bei der aktuellen Nachrichtenlage ist so ein Queen-Geburtstag extrem erholsam. (Happy Birthday!)
  • Bei Freundinnen über 27 ist "ich muss dir was Schönes erzählen" in 80 Prozent der Fälle "Ich bin schwanger".
  • Man ist immer enttäuscht, wenn man an der Eistruhe nicht Magnum Mandel genommen hat und der Miteisesser schon.
  • In guten Beziehungen ist traurig sein okay.

Mittwoch

  •  Manchmal ist allein der Gedanke, eine frisch gewaschene Skinny-Jeans anziehen zu müssen, schon anstrengend.
  • Zum Frühstück kann man Radio hören. Wenn man Glück hat aber auch Sprachnachrichten von Freunden.
  • Der Ortsname "Freital" klingt ja eigentlich sehr schön. Aber schöne Gedanken bekommt man vielleicht nie wieder, wenn man ihn hört.
  • Das einzig schöne am Erkältet-Sein ist der Akt des Hustenbonbon-Kaufens.
  • Im Frühling erkältet zu sein, fühlt sich viel falscher an, als im Winter.
  • Erwachsensein bedeutet, ein Fieberthermometer zu besitzen.
  • Wenn man das erste Mal mit Tempomat fährt, bekommt man eine Idee davon, wie sich dereinst wohl selbstfahrende Autos anfühlen werden.
  • In einer perfekten Welt würden alle Bücher immer von alleine offenbleiben.

Dienstag

  • Man kann wirklich alles frittieren. Auch Gurken.
  • Ein hohes Nervositätslevel ist, wenn man nachts vom Geräusch eines kreisenden Hubschraubers geweckt wird, und dann eine halbe Stunde lang das gesamte Internet nach Informationen durchsucht, was da wohl passiert ist.
  • Woran man merkt, wie die Popkultur uns geprägt hat: Wenn man Freunden Fotos aus den Südstaaten der USA schickt, schreiben alle "Das sieht ja aus wie bei Forrest Gump!" zurück.
  • Das Gute am Übermüdet-Sein ist, dass der Körper dadurch unabhängig von der Außentemperatur wird. 
  • Briten haben keine Lattenroste.
  • Eigentlich gliedert sich die Welt in zwei Typen Mensch: Die, die Bier ins Kino schmuggeln und die, die es an der Kinokasse kaufen.
  • Die katholische Kirche ist ganz schön metal: Dort trinkt man das Blut eines vor 2000 Jahren gestorbenen Mannes, in einem mit Kerzen beleuchteten Raum, während ein Mann in einer Robe in einer toten Sprache spricht.

Montag

  • Unabsichtlich bindet man viel festere Knoten als absichtlich. 
  • Es ist eine Ungerechtigkeit, dass Frauenjacken nicht auch Innentaschen haben.
  • Sogar in der Schlange vorm Club gibt es kein anderes Thema als Böhmermann ("Ey, voll behindert von Merkel, Pressefreiheit und so").
  • Selfies während dem Schlangestehen im Blickfeld des Türstehers zu machen, ist allerdings auch keine bessere Idee ("Sorry, ihr kommt nicht rein").
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