Black Friday: der Winterschluss-Verkauf fürs Internet

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Die Amerika haben es besser. Wer sich lange im Internet aufhält, läuft Gefahr diesem sehnsuchtsvollen Blick über den Atlantik schnell zu erliegen. Die bedeutsamen, weil häufig genannten Themen auf Twitter werden beispielsweise beständig aus einer amerikanischen Perspektive gespeist. So ist dort dieser Tage der immer häufiger aufgeführte Begriff Black Friday zu lesen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Unglückstag im Finanzwesen, sondern um einen Glückstag für Schnäppchenjäger.

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Illustration: Julia Schubert

Schnäppchenjagd in einem US-amerikansichen Einkaufszentrum, Foto: reuters Als Black Friday wird in den Vereinigten Staaten jener Freitag bezeichnet, der dem vierten Donnerstag im November folgt; der Tag nach Thanksgiving also. Jene Variante des US-amerikanischen Erntedankfestes ist ein Feiertag und leitet ein langes meist arbeitsfreies Wochenende ein. Der auf Thanksgiving folgende Freitag (zu deutsch: Brückentag) wird deshalb von vielen einkaufsfreudigen Amerikanern zum Geld ausgeben genutzt, was den dortigen Einzelhandel glücklich macht und auf die Idee brachte, die Einkaufsfreude mit besonderen Angeboten noch zu stimulieren. Diese Schnäppchen wiederum sind nun der Anlass, der auch mittelmäßig interessierte Kontinetaleuropäer dieser Tage mit dem Black Friday in Kontakt bringt: Denn zahlreiche amerikanische Web-Shops haben den Black Friday aufs Internet übertragen, bieten also besondere Schnäppchen auf ihrern Plattformen an. Wer also im Glauben die in Amerika hätten es eh besser durchs Netz surft, sollte dies an diesem Freitag mit besonderem Interesse tun: Es ist nämlich der Freitag nach dem vierten Donnerstag im November. Happy Black Friday, also!

Text: dirk-vongehlen - Foto: reuters

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