Mit diesen Bildern zeigt das Netz Solidarität mit Berlin

Unter #prayforberlin nehmen zahlreiche Menschen Anteil. Ohne große Worte.

Es ist wie ein Kondolenzbuch. Nur mit dem Unterschied, dass die Einträge im Internet extrem schnell kommen – und zwar aus aller Welt. Aus Brüssel, Frankreich, Nordirland. Und natürlich aus der deutschen Hauptstadt selbst. Nur wenige Stunden, nachdem die schreckliche Nachricht von den Toten vom Weihnachtsmarkt in Berlin-Charlottenburg die Runde macht, zeigen Menschen unter #prayforberlin und #breitscheidplatz auf Twitter, Instagram und Facebook ihre Solidarität mit den Opfern und Angehörigen.  

Sie posten oder retweeten schnell entworfene Foto-Collagen und Illustrationen: Berlin als ein Herz auf der Landkarte Deutschlands. Berlin als der Fernsehturm auf dem Alexanderplatz, der in futuristisches Licht getaucht ist. Berlin als Siebdruck-Porträt von John F. Kennedy mit dessen berühmten Zitat von 1963: “Ich bin ein Berliner”. 

‪#PrayForBerlin 🇩🇪🙏🏻 #Berlin ‬

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#prayforberlin#

A photo posted by Elisabetta studio54 (@elisabetta.studio54) on

Seid stark, ist die Botschaft. Auch nach den Anschlägen in Paris und Brüssel boten die Menschen im Netz umgehend Bilder an, die fast jeder versteht und kaum einer vergisst: Den Pariser Eiffelturm, den ein Friedenszeichen umschließt. Die belgischen Fritten, die eine Faust mit Stinkefinger gegen den Terror bilden.

Vielleicht ist das Zeichnen und Collagieren auch eine Art Beruhigung. Eine Art Beruhigung für den Kopf, durch den die Gedanken, Ängste und Spekulationen kreisen. Weil etwas passiert ist, das man nicht glauben will.

fran

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