Wenn es etwas gibt, das in den vergangenen Tagen keinem entgangen sein dürfte, dann die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Nicht zuletzt, weil die E-Mail-Postfächer überquellen vor Mails, in denen Newsletter-Betreiber, Blogger, Banken und Versicherungen darum bitte, doch eben auf den „Bestätigen“-Button zu klicken, damit sie einem weiterhin Post schicken dürfen.

Seit heute gilt nun die neue DSGVO in allen EU-Mitgliedsstaaten. Sie besagt unter anderem, dass Unternehmen strengere Regeln einhalten müssen, um personenbezogene Daten zu schützen. Außerdem werden Nutzern mehr Rechte eingeräumt. Sie können zum Beispiel umfangreiche Auskünfte über die von ihnen erhobenen Daten erfragen – und auch verlangen, dass ihre Daten gelöscht werden (mehr dazu auf sz.de).

Dass auf Twitter heute der Hashtag #DSGVO trendet? Eh klar. Viele User witzeln zum Beispiel über die Mail-Flut der vergangenen Tage. Einer wurde wegen der DSGVO sogar von seiner Mutter benachrichtigt – also, angeblich: 

Den Blogger und Autor Sascha Lobo wiederum scheint die tüdelige Höflichkeit der Bitte-auf-Bestätigen-klicken-Mails zu nerven. Stattdessen möchte er zumindest einmal in dem Wortlaut angeschrieben werden, den so mancher Verfasser dieser Mails möglicherweise im Kopf hat: 

Die Grünen-Politikerin Laura Sophie Dornheim scheint zumindest eines zu erleichtern: Dass sie nicht die Einzige ist, die einen Hang dazu hat, alles auf den letzten Drücker zu machen. 

Andere User lassen sich von der Aufregung gar nicht erst mitreißen. Die einen finden die DSGVO wichtig, die anderen Radieschen – alles eine Frage der Priorisierung. 

jwh

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