Ivanka Trump wird mit #UnwantedIvanka zur aufdringlichen Besucherin

Zuvor hatte sie sich offenbar auf dem G-20-Gipfel in ein fremdes Gespräch eingemischt.

Es gibt ein neues Meme und es entstand ausgerechnet bei einem G-20-Gipfel, die ja sonst eher nicht für ihre lustigen Ereignisse bekannt sind. Bei dem internationalen Wirtschaftsgipfel in Osaka, Japan, trafen sich vergangene Woche die Mächtigsten der Mächtigen aus Wirtschaft und Politik. Natürlich war auch US-Präsident Donald Trump da. Außerdem: seine Tochter Ivanka – Gegenstand des Memes.

Jenes basiert auf einem Video, das folgende Szene zeigt: Am Rande des Gipfels stehen Theresa May, Justin Trudeau, Emmanuel Macron und Christine Lagarde zusammen und diskutieren. Daneben: Ivanka Trump, die sich offenbar ungebeten einmischt. Sie versucht es zumindest, denn zu mehr als zwei, drei Sätzen, gepaart mit einem strahlenden Lächeln, kommt sie leider nicht. Denn die Reaktionen der anderen sind recht eindeutig: sichtbar genervt, ja richtig baff, schauen sie die Präsidententochter an. Besonders der Gesichtsausdruck von Christine Lagarde ist unschwer zu deuten: Mit zusammengezogenen Augenbrauen dreht sie sich kurz zu Ivanka und blickt dann in die Runde, als wolle sie fragen: „Was war das denn jetzt?“

Der  französische Elysée-Palast teilte ein Video der Szene in seinen Instagram-Storys. Und natürlich wurde das Video anschließend auf Twitter geteilt. Das Internet machte prompt ein neues Meme daraus: #UnwantedIvanka.

Unter diesem Hashtag photoshoppen Menschen Ivanka Trump in historische Momente, in denen sie absolut nichts zu suchen hat. Und das ist ziemlich lustig:

Selbst vor Kunstwerken und Sportereignissen machen die Twitter-User*innen nicht Halt:

Angestoßen hatte das Ganze übrigens die US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez. Sie schrieb auf Twitter: „Das könnte jetzt so manche Menschen schocken, aber die Tochter von jemandem zu sein, ist noch keine Karrierequalifikaiton.“

Das sieht US-Präsident Donald Trump aber offenbar anders: Ivanka Trump, eigentlich Model und Unternehmerin, arbeitet seit 2017 für ihren Vater als Beraterin und begleitet ihn immer wieder zu wichtigen Anlässen.

soas