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Ivanka Trump, der Tochter des US-Präsidenten, wird vorgeworfen, die Regeln des Weißen Hauses gebrochen zu haben, indem sie einen privaten Mail-Account dienstlich nutzte.

Foto: reuters/Kevin Lamarque

Ivanka Trump hat jetzt das gleiche Problem wie Hillary Clinton: Medien haben herausgefunden, dass Ivanka einen privaten E-Mail-Account für politische Angelegenheiten im Weißen Haus nutzte – rund 1000 Mails könnten gegen die Regeln verstoßen haben. Was Clinton vor zwei Jahren womöglich die Präsidentschaft gekostet hat, führt bei Trump zunächst erstmal dazu, dass sie verbal abgewatscht wird.

Viele fordern drastische Folgen: „Lock her up!“ Meist aber eher halbernst – als Anspielung auf die „Lock her up!“-Rufe von 2016. Denn genau das war die Forderung, die man damals von Donald Trump immer wieder hören konnte, als es um Clintons E-Mail-Affäre ging.

Viele glauben schließlich schon zu wissen, welche Konsequenzen US-Präsident Donald Trump aus dieser neuen E-Mail-Affäre ziehen wird. Nämlich: gar keine.

Manche wirken deshalb frustiert. Und prophezeien in diesem Gemütszustand noch anderes: dass das Ganze Donald Trump ohnehin nicht schaden wird. Seine Wähler würden sich nicht daran stören, wenn ihr verehrter Präsident mal wieder mit zweierlei Maß misst.

Einige wenige finden das Ganze aber tatsächlich gar nicht so schlimm. Schließlich sei die Sachlage bei Trump eine andere als bei Clinton. Sie bekleide ja keinen hohen Posten – im Gegensatz zu Clinton, die im betroffenen Zeitraum US-Außenministerin war.

Viele beschäftigen sich währenddessen lieber mit der Frage, was eigentlich Hillary Clinton von all dem denkt. Und vermuten: Sie findet es eher spannend – oder zum Totlachen.

Ob sich Hillary Clinton zu all dem äußern wird, bleibt abzuwarten. US-Präsident Donald Trump wird sich aber wohl bald dazu äußern müssen. Ob dieses Statement große Überraschungen bereithalten wird, darf bezweifelt werden. Denn vermutlich wird er seine Tochter Ivanka weder einsperren noch in anderer Form bestrafen wollen.

lath

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