Es gibt Tage, da kommt alles zusammen. Da hast du eh schon Stress, weil du 'nen wichtigen Termin hast, sagen wir: ein Bewerbungsgespräch. Und dann, zack: hast du plötzlich auch noch Ärger mit der Polizei. Klingt unrealistisch? Vielleicht. 

Aber so ähnlich, beziehungsweise noch schlimmer, erging es Ka'Shawn Baldwin vergangenen Mittwoch im US-Bundesstaat Illinois. Der 22-Jährige musste zu einem Bewerbungsgespräch, als die Polizei ihn im Auto aufhielt. Das Problem: Ka’Shwans Nummernschilder waren offenbar abgelaufen – genauso wie sein Führerschein. Und, weil das noch nicht reicht, war der Wagen, in dem er aufgehalten wurde, gar nicht seiner, sondern ausgeliehen. So berichten es jedenfalls verschiedene Medien in den USA.

Auch die größten Optimisten unter uns würden in dem Fall wohl sagen, dass die Sterne nicht unbedingt günstig für den 22-Jährigen standen. Doch es kam alles anders. Der Polizist Roger Gemoules hatte Mitleid mit Ka'Shawn – und steckte ihn weder sofort in den Knast, noch gab er ihm einen Strafzettel, im Gegenteil: Er half ihm aus der Patsche. Ka-Shawn stellte das Auto ab – und Gemoules fuhr in zum Bewerbungsgespräch. „Er war sehr respektvoll, als ich ihn anhielt. Und ich habe gemerkt, dass er unbedingt zu diesem Gespräch musste“, sagte Gemoules dem Sender CNN. Und, manche unter euch ahnen es schon: Ka’Shawn kam zwar ein paar Minuten zu spät zu dem Termin, aber er bekam den Job.

Und Gemoules wird seitdem in den Social-Media-Kanälen der USA gefeiert.

pwe