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Foto: Screenshot / Facebook

Das mit dem Heiratsantrag ist ein schwieriges Thema. Auf den ersten Blick erscheint es besser, der zu sein, der gefragt wird: die Überraschung, der Liebesbeweis, der Ring – kriegt ja alles nur der Gefragte. Auf der anderen Seite ist man dann aber auch der, der im Zweifel völlig überrumpelt wird, während der Partner monatelang darüber nachdenken konnte, ob er das wirklich will.

Und dann ist da auch noch die Sache mit den Rollenklischees. Muss man als emanzipierte Frau den Antrag machen? Oder ist es okay, in dem Fall dem Mann die Verantwortung zu überlassen? Und was macht man erst in Beziehungen, in denen weder die Entscheidung für noch gegen das Geschlechterklischee eine Lösung bringt, weil beide das gleiche Geschlecht haben? Muss man sich vielleicht in einem ganz vernünftigen Gespräch gemeinsam darauf einigen, zu heiraten? Aber wo bleibt da die romantische Geschichte, die man allen erzählen kann? Die perfekte Antwort auf alle Fragen gibt dieses Video:

Die Anwort ist also: der gleichzeitige Heiratsantrag. Überraschung, Romantik, Selbstbestimmung – alles auf beiden Seiten, alles auf Maximalwert. Da kommt kein Sonnenuntergang, kein Ring im Champagnerglas, kein Flugzeug, das den Antrag in die Luft schreibt, ran. Problem ist nur: Diese Zufälle sind recht schwer planbar. Das Glück der beiden jungen Frauen Jessa Gillaspie und Becky McCabe, die laut ihrem Post „no idea“ hatten, „both so surprised“ und „surrounded by“ ihren Freunden waren und einer davon das Ganze dann auch noch gefilmt hat – dieses Glück werden wohl die wenigsten haben. Das Video vom Sonntag hat nicht umsonst mittlerweile schon über 21.000 Likes und wurde mehr als 16.000-mal geteilt. Da muss man also wohl ein bisschen nachhelfen.

Deswegen hier der Profi-Tipp für alle Heiratswilligen: Immer einfach mal einen Notfallring in der Tasche haben. Man weiß nie, wann man einen „Zufall“ für den perfekten Antrag gebrauchen kann.

tf

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