Anrufer legen Trumps Einwanderer-Verbrechens-Hotline mit Berichten über Verbrechen von Außerirdischen lahm

Vielleicht hätte er das Wort „illegal aliens“ lieber vermeiden sollen.

Am vergangenen Mittwoch richtete die Trump-Regierung eine neue Behörde ein: VOICE, das steht für „Victims of Immigration Crime Engagement Office“ und ist gedacht für US-Bürger, die Verbrechen von illegalen Immigranten zum Opfer gefallen sind.

Gleichzeitig wurde eine Hotline freigeschaltet, bei der sich Menschen melden können, an denen „illegal aliens“ Verbrechen verübt haben.

Nun steht der Begriff „alien“ im Englischen nicht nur für Fremde, für Einwanderer. Sondern auch für Außerirdische. Eine Tatsache, die die Gegner von Trumps Einwanderungspolitik, die nicht nur mit so einer Hotline Angst vor Einwanderern schürt, sofort für sich nutzten.

Auf Twitter riefen sie dazu auf, möglichst viele Berichte über Verbrechen von Aliens zu melden. Den außerirdischen Aliens:

Eine Weile darauf folgten die ersten Tweets von Anrufern, die von ihren Gesprächen mit VOICE berichteten. Beziehungsweise von ihren Gesprächsversuchen. Denn die Twitter-Aufrufe hatten offenbar Wirkung gezeigt: Die Hotline war zum Teil lange besetzt, Anrufer kamen nicht durch oder die VOICE-Mitarbeiter am anderen Ende legten genervt wieder auf, weil wieder nur ein Außerirdischen-Witzbold in der Leitung war:

Ein Sprecher der Immigrations-Behörde bestätigte gegenüber Buzzfeed News, dass die Hotline von Hoax-Anrufern blockiert sei.

 

che

 

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