Menschen, die sich schön trinken

Ein brasilianischer Fotograf hat seine Freunde nach ein, zwei, drei Gläsern Wein porträtiert.

Es ist Sonntag. Und damit für die meisten Menschen der Tag, an dem sie sich fragen: Warum? Warum der Schädel? Warum die weichen Knie? Und warum mussten es gestern schon wieder drei-plus-x Gläser Wein sein?

In der schwammig-müden Rückschau lässt es sich nicht immer gleich nachvollziehen, warum man am Abend vorher nicht einfach die pure Vernunft siegen lassen konnte, nach einem Glas Schluss machen und an den nächsten Tag denken. Denn dass der nach so einem Gelage eigentlich immer grauenhaft wird, müsste man inzwischen doch gelernt haben.

Dass man trotzdem immer wieder denselben Fehler macht, wird ein kleines bisschen verständlicher, wenn man sich die Bildergalerie „3 Glasses Later“ des Fotografen Marcos Alberti anschaut:

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Illustration: Julia Schubert
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Der hat für die Serie Freunde in sein Foto-Studio eingeladen und vier Fotos von ihnen gemacht. Das erste gleich nach der Ankunft, das zweite nach einem Glas Wein, das dritte nach zwei und das letzte nach drei Gläsern.

Und auch wenn man das angesichts des aktuellen Drogenberichts der Bundesregierung kaum zu sagen wagt: Das Ergebnis der Fotoreihe ist ein ziemlich schlagendes Argument für das dritte Glas Wein. Denn Marcos' Freunde sehen durchgehend so aus, als hätten sie eine verdammt gute Zeit - und keine Lust, über den nächsten Tag nachzudenken. Was wiederum Schlüsse zulässt über ihren Zustand am Tag danach. 

chwa

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