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Benedict Cumberbatch macht sich gegen Gender Pay Gap stark

Wenn Frauen in einem Film nicht das gleiche Honorar bekommen, spielt er nicht mit.
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    Foto: Rich Fury / AFP

Es gibt Missstände, die nach vorletztem Jahrhundert klingen, aber bis heute Realität sind, 2018 hin oder her. Die ungerechte Bezahlung von Frauen ist einer davon. Ein besonders bekanntes Beispiel: die Honorare von Hollywood-Schauspielerinnen. Emma Stone, Patricia Arquette und viele andere Schauspielerinnen haben bereits öffentlich kritisiert, dass sie nach wie vor schlechter bezahlt werden als ihre Kollegen.

Jetzt hat sich auch Benedict Cumberbatch gegen den sogenannten Gender Pay Gap stark gemacht. In einem Interview mit dem Magazin Radio Times hat er seine Kollegen dazu aufgerufen, Filme zu boykottieren, in denen weibliche Darsteller schlechter bezahlt werden: „Fragt, was Frauen gezahlt bekommen und sagt: ‚Wenn sie nicht das Gleiche bekommt wie die Männer, mache ich nicht mit.‘“ Die gleiche Bezahlung sei einer der Grundsätze des Feminismus.

Der britische Schauspieler betonte außerdem, dass er mit seiner neuen Produktionsfirma „SunnyMarch“ Filme fördern möchte, bei denen Frauen im Mittelpunkt stehen. „Ich bin stolz, dass (mein Geschäftspartner) Adam und ich die einzigen Männer in unserer Produktionsfirma sind“, sagte er. Ihr nächstes Projekt sei eine weibliche Geschichte, in der es um die Frage nach der Mutterschaft in Zeiten ökologischer Krisen geht.

jwh

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