„Wonder Woman 2" soll erster Film werden, bei dem am Set Regeln gegen sexuelle Belästigung gelten

Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken.

Gal Gadot in ihrer Rolle als Wonder Woman.

Foto: Clay Enos/AP

Kaum ein anderer Film hätte besser gepasst, als erster die neuen Richtlinien gegen sexuelle Übergriffe am Set einzuführen. Am Wochenende, pünktlich zum diesjährigen Women's March, gab die „Producers' Guild of America“ (PGA) bekannt, dass „Wonder Women 2“ der erste Film sein wird, der nach diesen neuen Richtlinien gedreht wird.

Am Freitag hat die PGA, eine Vereinigung von über 7000 Filmproduzenten und Mitgliedern der Branche, nach drei Monaten Arbeit ihre Richtlinien gegen sexuelle Belästigungen veröffentlicht. Diese sind eine Reaktion auf die MeToo-Debatte. Die PGA hat aber auch zugesichert, ebenso mit der TimesUp-Kampagne zusammenzuarbeiten.

Die Richtlinien raten unter anderem, dass sämtliche Mitarbeiter eines Filmes ein Training zur Erkennung und Vermeidung sexueller Belästigung erhalten sollen. Wenn an „Wonder Women 2“ genauso viele mitarbeiten wie am ersten Teil, betrifft das allein für den Blockbuster gut 2000 Menschen.

Einen kleinen Haken gibt es allerdings: Die Regeln sind nicht verbindlich – dennoch wollen die Macher von „Wonder Women“ sie im Sommer beim Dreh druchsetzen. Wie genau das passieren soll, ist aber bislang unklar. Der Film soll im Dezember 2019 in die Kinos kommen.

nake

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