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Bitte folgen: dem Account, der dein Bild von Afrika korrigiert

Everyday Africa zeigt alltägliche Szenen, um dem Stereotyp von Krieg und Armut entgegen zu wirken.
Von Katharina Mau

 

Zu sehen sind da...

 

… Business-Reisende am Flughafen Bamako in Mali, Menschen an einem Pool in Simbabwe, Wrestlerinnen im Senegal, eine Hochzeit in Äthiopien. Kurz: der Alltag von Menschen in verschiedenen Ländern Afrikas. Immer wieder ordnen die Fotografen ihre Bilder in kurzen Texten ein. Die zu lesen lohnt sich, weil man etwas über ihre Sicht auf die Städte erfährt. Zum Beispiel, dass die Modeszene in Monrovia, der Hauptstadt von Liberia, genauso spannend ist wie die in New York. Oder dass Teile von Nairobi nicht mehr aussehen wie Nairobi.

 

Dem solltest du folgen, wenn...

 

… dir auffällt, dass in deinem Feed überwiegend Menschen aus Europa und den USA auftauchen und du daran etwas ändern möchtest. Wenn du dir manchmal in Erinnerung rufen musst, dass Afrika ein Kontinent ist und kein Land. Und wenn du neugierig bist auf Bilder, die nicht die immer gleichen Vorurteile zementieren.

 

Sowohl deutsche Medien als auch Reisende und Freiwillige, die in Hilfsprojekten arbeiten, transportieren oft ein bestimmtes Bild. Sie sehen das Leben in afrikanischen Ländern durch eine Brille, die sie kaum ablegen können. Sie fotografieren das, was ihnen besonders erscheint und von dem sie glauben, dass die Menschen zu Hause es sehen möchten.

 

Die Fotos von Everyday Africa machen Lust darauf, sich an die Hand nehmen zu lassen, die Brille Stück für Stück abzulegen und neue Bilder im eigenen Kopf zu verankern.

 

Dahinter steckt...

 

… der Wunsch, den Alltag von Menschen in Afrika in all seinen Formen zu zeigen – über die Stereotype von Krieg, Armut und wilden Tieren hinaus. Die Fotos stammen von Fotografinnen und Fotografen, die über den Kontinent verteilt leben und arbeiten. Sie kritisieren, dass das gängige Bild von Afrika ein Bild der Extreme ist. Doch es ist schwierig, diese als solche zu erkennen, wenn man nicht weiß, wie die Norm aussieht. Auf ihrer Facebook-Seite schreiben die Macher: „Everyday africa ist ein Versuch, dieses Bild zu korrigieren und ein besseres Verständnis von dem zu schaffen, was der Großteil der afrikanischen Bevölkerung Tag für Tag erlebt: Alltag.“

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