In Zukunft müssen wir uns alle bei Bewerbungen deutlich mehr Mühe geben. Ein einfacher Brief wird nicht mehr reichen – die Messlatte liegt spätestens jetzt höher! Der Amerikaner Chase Zreet wollte unbedingt bei einem Projekt für Sprite bei der Werbeagentur Wieden+Kennedy in New York mitarbeiten. Anstatt eine schriftliche Bewerbung zu schicken, dachte sich Zreet etwas Besonderes aus: Er drehte ein dreiminütiges Rap-Video. Und alles an dem Video stimmt.

Zreet rappt sich auf einem Hoverboard durch Dallas. Alles an seinem Outfit ist perfekt auf das Sprite-Branding abgestimmt: Er trägt abwechselnd grüne und gelbe Anzüge, selbst die Sonnenbrille hat gelbe Gläser. Als Cloudrapper mit Zitronen-Goldkette um den Hals lässt er sich die zuckrige Limonade sogar von zwei jungen Frauen über den Kopf gießen. Und man muss sagen: Er hat durchaus musikalisches Talent. Rap-Videos von Nicht-Rappern können ja sonst auch schnell peinlich werden.

Das Video ist nicht nur gelungen – die Werbeagentur stellte Zreet ein!

Im Rap erklärt Zreet, warum er ausgerechnetauf dieses Projekt will und warum er der Beste dafür ist. Er hat nicht nur die besten Ideen (ja, das müssen wir neidlos anerkennen), sondern er hat auch weder Frau noch Kinder, die ihn vom arbeiten abhalten könnten.

Wir finden die Idee und das Video nicht nur gelungen – die Werbeagentur stellte Zreet ein! Im April fängt er dort an, vielleicht werden wir also in Zukunft mehr Rap-Videos in der Werbung sehen.

Natürlich ist Chase Zreet nicht der Erste, der auf die Idee kommt, eine ungewöhnliche Bewerbung einzureichen. Die Masche hat schon öfter gut gezogen – wenn man sie denn richtig einzusetzen weiß.

evvr

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