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Donuts kauft man gerne mal in rauen Mengen – wohl aber noch mehr, wenn einem der Bäcker ans Herz gewachsen ist.

Foto: Anna Sullivan/Unsplash

Es gibt sie: die Ladenbesitzer, die man ins Herz geschlossen hat. Einfach, weil sie einem seit Monaten und Jahren das gleiche gute Zeug verkaufen und dabei so unbeschreiblich freundlich sind. Ladenbesitzer wie John Chhan es offenbar ist.

Er betreibt nun schon seit 30 Jahren zusammen mit seiner Frau Stella einen Donut-Shop „Donut City“ in Seal Beach, Kalifornien. Damit scheint das Paar schon längst zu einem festen Bestandteil im Leben seiner Kunden geworden zu sein. Dem Sender CNN erzählen viele Einwohner des Städtchens, dass sie seit Jahrzehnten regelmäßig ihre Donuts bei John und Stella holen. Die seien schließlich immer freundlich und gäben oft noch Gratis-Donuts dazu.

Kein Wunder also, dass viele Kunden sich nun revanchieren und helfen wollen. Denn bei Stella wurde kürzlich ein Hirn-Aneurysma festgestellt, sie muss nun im Heim gepflegt werden. Damit ihr Mann so viel wie möglich bei ihr sein und sie unterstützen kann, wollten die Kunden eigentlich eine Spenden-Kampagne starten. Doch die beiden lehnten höflich ab, John sagte, er brauche keine Spenden, sondern nur Liebe von seinen Kunden.

Die bekommt er jetzt. Einfach, indem seine Kunden das tun, was sie ohnehin getan hätten – nur eben einen Ticken früher am Tag: Scharenweise gehen die Einwohner des Städtchens nun früh morgens zum Donut-Einkauf los. Um so gemeinsam den Laden so früh leer zu kaufen, dass John früher zumachen und seine Frau im Pflegeheim besuchen kann.

An manchen Tagen sind Johns Donuts laut CNN deshalb schon gegen 7.30 Uhr morgens ausverkauft. Also drei Stunden, nachdem der Laden überhaupt aufgemacht hat. So kann sich Stella regelmäßig über den Besuch ihres Mannes freuen. Finanziell dürfte sich die Hilfe der Kunden außerdem ja auch auszahlen.

lath

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