Tinder-User stehen vor allem auf Frauen in konventionellen Berufen

Männliche Nutzer erscheinen dagegen interessanter, wenn sie in kreativen Jobs arbeiten.
Collage: jetzt.de / Foto: freepik

Krankenschwester, Zahnärztin, Lehrerin: Auf Tinder sind Frauen, die in traditionellen Berufen arbeiten, wohl besonders beliebt. Männer dagegen dürfen gerne etwas kreativere Jobs haben, zum Beispiel Interior Designer, Producer oder auch Model. Das verrät Tinders neueste Liste derjenigen Berufe, bei denen am häufigsten nach rechts gewischt wurde.  

Die Liste basiert auf den Berufen von Nutzern in den USA, deren Profile 2018 besonders beliebt waren. Ob diese Menschen zufällig einfach auch besonders attraktiv sind, wird dabei nicht erfasst.

Es fällt auf, dass viele Tinder-Nutzer Frauen in traditionellen Berufen wohl besonders anziehend finden. Suchen Männer eine fürsorgliche Partnerin? Zu dieser Erkenntnis kommt zumindest eine Stunde der Dating-Plattform Elitepartner. Bei der Befragung von 6500 Nutzern waren bei den Männern vor allem Ärztinnen, Krankenschwestern und auch Lehrerinnen sehr beliebt. Frauen stehen laut dieser Studie ebenfalls auf Ärzte – außerdem auf Handwerker, Ingenieure und Architekten.

Beim Blick auf die Tinder-Liste kann man einige Berufe auch ganz gut vergleichen: Während weibliche Anwältinnen nur Platz 14 belegen, stehen Männer, die als Anwälte arbeiten, bei den Frauen ziemlich hoch im Kurs. Fast umgekehrt ist es dagegen bei den Lehrern: Lehrerinnen belegen Platz sechs, Lehrer dagegen nur Platz zwölf.

Ob der angegebene Beruf das eigene Profil tatsächlich attraktiver oder auch weniger anziehend macht, könnte man auch im Selbstversuch testen: einfach mal eine Woche einen anderen Job angeben und schauen, ob sich was verändert.

soas

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