Money Boy hat den Swag offiziell abgedreht

Bei einem Auftritt in Wien sorgt er für mehrere Eklats.

Moneyboy, der gerne Rapper wäre und gerne den Swag aufdrehen würde, hampelt stattdessen auf der Bühne des Wiener Clubs Wuk rum. Er versucht, die Menge zu unterhalten, schafft es aber nichtmal, sein Mikrophon zum Playback passend an den Mund zu halten. Becher fliegen aus dem Publikum. Und Moneyboy und seine Entourage schlagen, beziehungsweise werfen, zurück. Erst Wasser, dann Flaschen, schließlich schmeißt Moneyboy tatsächlich sein Mikrophon auf die Menschen vor ihm. Nachdem er verschiedenen Berichten zufolge mehr als eine Stunde zu spät auf die Bühne gekommen war, wird sein "Konzert" nach 15 Minuten unterbrochen. Später setzt er es fort, aber da ist der Großteil der Zuschauer längst gegangen. Das kommentiert er später so:

Moneyboy ist in Österreich ein Phänomen. Nicht als Musiker, sondern in seinen sozialen Netzwerken. Er hat eine ganz eigene Sprache erfunden, die tausende, meist Jugendliche, nachahmen. Der 34-Jährige schreibt Sachen wie:  

Bei Netflix & Chill wähle ich immer 1 Kurzfilm aus, damit ich mit Bae schneller zum chillen* komme.*=Sex.

Posted by Money Boy on Saturday, January 9, 2016

Diese Mischung aus Zahlen, Englisch und sinnfreiem Gelaber findet sich in so gut wie jedem seiner Twitter-, Instagram- und Facebook-Posts. Und sie scheint bei seinen Fans besser anzukommen, als seine Musik. Zwar hatten sie ihm per Online-Voting einen Auftritt beim Nova Rock Festival beschert, das mehr als 100.000 Menschen besuchen (auf seinen Online-Auftritten hat er mehr als drei Mal so viele Follower). Doch nach dem Mikro-Wurf-Eklat vom vergangenen Samstag luden die Veranstalter Money Boy wieder aus.

NOVA ROCK Festival nimmt Money Boy sofort vom Line Up - Keine Show am Nova Rock!Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse in...

Posted by NOVA ROCK Festival on Sunday, March 13, 2016

Der österreichischen Presseagentur zufolge bekam er zusätzlich eine Anzeige wegen Körperverletzung. Ob ihn das aber interessiert, bleibt abzuwarten.

max

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