Prince' Musik lebt weiter

Seine Songs waren Inspiration für die unterschiedlichsten Musiker. Eine Übersicht.

Prince ist tot. Seine Musik aber hat sich schon zu Lebzeiten des Künstlers in den unterschiedlichsten Genres breitgemacht und dort ein Eigenleben entwickelt. Obowhl Prince selbst einmal forderte, das Covern seiner Songs für illegal zu erklären, haben unzählige Künstler Prince' Werk neu interpretiert. Wir haben Songs gesammelt, die es ohne Prince und seine Genialität nie gegeben hätte. Sie kommen aus allen musikalischen Ecken:

Jay Z & Pharell Williams - Excuse Me Miss

Ok, die Verbindung von Prince und Hip Hop ist noch recht naheliegend. Hinter dem von Pharell Williams und seinen Neptunes produzierten Stück verbirgt sich ein Sample aus "Walk Don't Walk" von Prince' 1991er Album "Diamonds and Pearls".

Justice - Genesis

Auch in dem krächzenden House-Track von Justice ist ab und zu das Gitarrenriff aus Prince' Disco-Evergreen "I Wanna Be Your Lover" ab 2:25 deutlich zu hören.

Nine Inch Nails -Ringfinger

Wenn auch sehr versteckt, hat es Prince sogar ins düstere Universum der Herren um Trent Raznor geschafft. Ab 4:09 erklingen die Beats aus "Alphabet".

Sinead O' Connor - Nothing Compares 2 U

Auch der Engtanz-Klassiker, der auf jeder Unterstufenparty gespielt wird, ist ursprünglich von Prince. Er schrieb den Song für die Band The Family, auf deren Album er 1985 erschien, aber keinerlei Beachtung fand. Die Band löste sich noch im selben Jahr auf. Erst mit Sinead O' Connors Version aus dem Jahr 1989 wurde das Stück zum Welthit.

Prince - Creep

Das schönste Cover in dieser Reihe ist von Prince selbst. Obwohl er es hasste, wenn andere seine Stücke kopierten, hatte er scheinbar kein Problem damit, die Songs anderer für sich zu interpretieren. Seine Live-Version von "Creep" ist so durch und durch Prince, dass Radiohead-Sänger Thom Yorke ihm eigentlich posthum die Rechte an dem Stück übertragen sollte.

qli
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