"Hat der Elefant in der Sendung mit der Maus eine Arbeitsgenehmigung?"

Das Netz nimmt unter dem Hashtag #AfDfragen die naiv-beliebigen Fragen der AfD zu ARD und ZDF aufs Korn.
Bild: WDR/Grafik Streich

Die AfD Sachsen will offenbar mal ganz genau wissen, wie das so läuft bei ARD und ZDF – was der dortigen Landesregierung nun eine Menge Arbeit machen dürfte: Einen 38 Seiten starken Katalog mit 630 Fragen hat die AfD der Landesregierung in einer sogenannten Großen Anfrage zukommen lassen – und zwar allein zum Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk.

Kritik am Rundfunk ist natürlich nicht verboten. Wer zum Beispiel in den Genuss der vergangenen Bambi-Verleihung gekommen ist, würde sicher auch gerne mal nachfragen, inwiefern derlei Veranstaltungen dem Bildungsauftrag der Sender gerecht werden. Viele der AfD-Fragen sind aber alles andere als durchdacht, wie die Medienkritik-Seite Übermedien detailiert berichtet.

So könnte sich die AfD einige der Fragen mit zwei Klicks auf Google selbst beantworten ("Wie und wonach werden die Einschaltquoten durch wen ermittelt?"), andere sind in ihrer gnadenlosen Pauschalität schlichtweg nicht zu beantworten ("Welche Quellen dienen als Grundlage der Berichterstattungen?"), wieder andere sind einfach, naja, vollkommen random ("Welche Rolle spielen Bluescreens?").

Das Netz wiederum hat sich die naiv-beliebigen Fragen als Quell der Inspiration genommen und sammelt gerade unter #AfDFragen sinnvolle Ergänzungen zum Fragenkatalog. Eine Auswahl:

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