In Australien gibt es eine Regatta mit Booten aus Bierdosen

Screenshot Instagram / Elise Derwin

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In Deutschland gibt es den Dosenpfand. In Australien auch. Zumindest im Süden. Im dosenpfandfreien Norden, genauer gesagt in Darwin, gibt es die "Beer Can Regatta". Ein Rennen, das dazu da ist, leeren Dosen wieder einen Sinn zu geben (und natürlich auch dem vorangegangenen Bierkonsum). Aus den vom Inhalt befreiten Dosen werden Boote gebastelt, in denen man dann um die Wette schippert.

Erfinder des Events war Lutz Frankenfeld, der damals in der Tourismusbranche arbeitete. Er überlegte sich, wie man mehr Leute nach Darwin locken könnte und kam zu dem Schluss, es mit einer ungewöhnlichen Bootsart zu versuchen. Auf der "Dry Ark", seinem ersten Dosenboot, probierte er 1973 dann die Tauglichkeit seiner Idee aus, befand sie für gut und initiierte die erste Beer Can Regatta. 1974, ein Jahr nach der Jungfernfahrt der "Dry Ark", waren 22.000 Menschen mit dabei, um die 60 Boote anzufeuern, die über die Wellen schaukelten.

Und wer sich das ganze Spektakel noch immer nicht ganz vorstellen kann, dem sei dieses Video empfohlen, dass das down-underische Feierverständnis einfängt:

mew

 

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