Sein Selfie mit dem ägyptischen Flugzeugentführer geht gerade um die Welt

Nun folgen bereits die ersten Meme.

Mit diesem Bild hat sich der Engländer Ben Innes, 26, in den Olymp bescheuerter, aber auch sehr lustiger Selfies katapultiert. Und bildet damit gleichzeitig den würdigen Abschluss einer äußerst skurrilen Entführungs-Geschichte. 

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Illustration: Julia Schubert

Innes war eine von sieben Geiseln, die nach der gestrigen Entführung eines Flugzeugs der Egypt Air noch an Bord bleiben mussten. Der ägyptische Professor Seif Eldin Mustafa  hatte die Maschine auf ihrem Weg von Alexandria nach Kairo entführt und zum Weiterflug nach Zypern gezwungen. Warum er das machte, ist noch nicht ganz klar. Auf Zypern ließ Mustafa relativ schnell die meisten seiner Geiseln frei. 

Dem englischen Boulevard-Blatt Sun erzählte Innes, wie es zu dem Selfie kam. Der Arbeitssicherheitsbeauftragte (kein Witz, das ist sein echter Beruf) dachte, so könne er einen genaueren Blick auf die Bombe werfen, die sich später als Attrappe herausstellen sollte. Doch das wusste Innes natürlich während des Fotos noch nicht. Später sagte er  der Sun, er habe zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu verlieren gehabt.

"Ich habe ein Mitglied der Crew gebeten, für mich zu übersetzen und fragte ihn (Mustafa, Anm. d. Red.), ob ich mit ihm ein Selfie mache könne. Er zuckte bloß mit den Schultern und sagte 'okay', also hab ich mich neben ihn gestellt und in die Kamera gelächelt, eine Stewardess machte das Foto."

Damit ist es strenggenommen zwar kein Selfie mehr, das ist aber mittlerweile auch egal.

Mit dem Bild liefert er jedenfalls eine Steilvorlage für ein Mem. Auf Twitter montiert das Netz den Engländer gerade in allerlei Situation hinein.

pwe 

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