Der Sänger von Blink 182 sucht Aliens

Deshalb stieg er auch 2015 aus der Band aus, wie er jetzt zugibt.
blink182
Foto: Ethan Miller / AFP

Tom deLonge ist bei Blink182 ausgestiegen, um nach Aliens zu suchen. Ja, richtig gelesen: Der Sänger von "All the small things", "Adam's Song" oder "What's my age again?" hat nach vier Platin-Alben keinen Bock mehr auf seine Band, weil er lieber nach fremden Leben sucht. "Das ist etwas, was ich schon immer tun wollte", sagt DeLonge in einem Interview mit Mic. „Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für den Weltraum und die Zukunft. Aber wenn man da eintaucht, gibt es weitaus mehr als nur Wissenschaft und Technologie. Es hat mit Religion und Kosmologie zu tun, und mit Politik und Geheimhaltung. Das ist eine fantastische Sache. Ich kann nicht neun Monate im Jahr touren und gleichzeitig genug Zeit für das Große haben, das ich anstrebe."

DeLonge hatte die Punkrock-Band schon Anfang 2015 verlassen. Damals hieß es, es habe Streit gegeben, den üblichen Kram eben, wenn Musiker sich nach jahrelanger Zusammenarbeit nicht mehr riechen können. Jetzt, ein paar Wochen bevor Blink182 ihr neues Album mit neuem Sänger veröffentlichen, klärt DeLonge über seine wahren Gründe auf. 

Ihm gehe es bei der ganzen Sache gar nicht so sehr um die Musik oder seine Karriere. "Es geht darum, was ich jetzt mit meinem Leben mache", sagt der 40-Jährige. "Wenn man jemand wie ich ist, der mit etwas zu tun hat, das von Interesse für die nationale Sicherheit ist, die Welt verändern könnte und wofür ich schon mein ganzes Leben brenne - dann ist es für mich und meinen Lebensweg enorm wichtig, ein kleiner Teil des Ganzen zu sein."

Ganz ohne Musik sucht DeLonge aber nicht nach Außerirdischen. Seine eigene Band, "Angels & Airwaves", wird Teil seines Multimedia-Franchise-Unternehmens namens "Sekret Machines", das  nicht identifizierte Luft-Phänomene aus akademischer Sicht untersuchen will.

Klingt alles ganz schön abgedreht. So, wie sich DeLonge als Blink-Frontman ja schon immer inszenierte. Aber er betont auf seinen sozialen Accounts und im Interview, dass er das alles völlig ernst meine. 

1999 veröffentlichte Blink182 einen Song, der "Aliens exist" hieß.  Die letzte Zeile dieses Songs bezieht sich auf eine Urban Legend der UFO-Sucher. "I'm not like you guys, Twelve majestic lies", heißt es da. Majestic12 ist ein Geheimkomitee, das angeblich 1947 nach dem Roswell-Zwischenfall gegründet worden war. "Ich habe den Namen in den Song geschrieben und ironischerweise habe ich jetzt mit Vertretern der modernen Version dieser geheimen Gruppe zu tun", sagt DeLonge. "Das ist ein großes Ding."

max

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