Das ist ... nicht Boris Johnson

Foto: Leon Neal/AFP

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Das ist ...

nicht Boris Johnson. Sondern Drew Galdron. Keine Sorge, es passiert Drew öfter, dass er mit Johnson verwechselt wird. Sogar so oft, dass er seine Ähnlichkeit zum Beruf gemacht hat. 

Der kann ...

... damit Geld verdienen, dass er dem ehemaligen Londoner Bürgermeister und Brexit-Anführer Boris Johnson sehr, sehr ähnlich sieht. Seit neun Jahren tritt er immer wieder als Johnson-Double auf und wird exklusiv von einer Agentur vertreten, die sich auf Doppelgänger berühmter Menschen spezialisiert hat (und selbstverständlich auch Hitler anbietet). 

Der kommt ...

... gerade kaum mehr aus dem Haus raus, weil ihm seine Ähnlichkeit mit Boris mittlerweile mehr Probleme als Freude macht. Auf Twitter kursiert ein Foto von London Pride, auf dem Galdron ein T-Shirt trägt mit der Aufschrift: "Ich bin NICHT Boris. #nofilter #wearelondon #weareorlando". Der Kreativberater  aus London hat in einem Interview mit der britischen Bouleveard-Zeitung The Daily Star erzählt: "Ich habe tatsächlich Angst, mein Zuhause zu verlassen, weil ich Angst davor habe, was die Leute tun könnte. Ich muss jedes Mal zweimal darüber nachdenken, wenn ich ausgehen will, weil ich nicht erwarten kann, dass man mir in der Öffentlichkeit respektvoll gegenübertritt. Ich bin schon daran gewöhnt, dass die Leute mich anschreien und versuchen, Fotos mit mir zu machen. Aber gerade habe ich wirklich Angst, dass etwas Ernsthafteres passieren könnte." Deshalb war Galdron auch erleichtert, dass Boris Johnson nicht für den Tory-Vorsitz kandidiert hat. Auch wenn er das Geld eigentlich gut gebrauchen könnte, da er momentan keinen anderen Job hat.

Die Ähnlichkeit endet übrigens bei den Äußerlichkeiten. Drew sagt zwar, dass er Johnsons Persönlichkeit schätze, seine politischen Ansichten allerdings in keinster Weise teile.

Der geht ...

... jetzt nur noch mit einem selbstgebastelten T-Shirt vor die Tür, auf dem steht „I AM NOT BORIS #NOFILTER #WEARELONDON #WEAREORLANDO“.

 

Nur Google weiß...

... dass Drew vor einigen Jahren eine Crowdfunding-Kampagne gestartet hat, um seinen Boris-Auftritt zu professionalisieren. Die hat damals allerdings nicht mehr als fünf Pfund eingebracht. 

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