Der DIY-Flipper für Zuhause

Ein Grafik-Designer aus der Schweiz will unseren Kindheitstraum verwirklichen.
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Foto: Makerball

Der Traum unserer Kindheit könnte sehr bald wahr werden: der Flipperautomat fürs Wohnzimmer zum Selberbauen. Grafik-Designer Alain Schibli aus der Schweiz hat ein Kickstarter-Crowdfunding gestartet, um seine Bausätze für den DIY-Flipper umsetzen zu können. 

Je nach DIY-Skills brauche man 30 bis 60 Minuten, um den Flipper aufzubauen, schreibt Schibli auf seiner Seite. Alles was man dazu benötige, sei ein Schraubenzieher. Sollte seine Kampagne Erfolg haben, will er mit Künstlern und Designern zusammenarbeiten, um weitere Spielfelder zu produzieren. 

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Foto: Makerball

Die Teile zum Verschrauben werden alle geliefert: Hölzerne Hindernisse, Gummihindernisse, Kupferhindernisse und Magnete, die man nach Lust und Laune auf der Holzplatte platzieren kann. Im Werbevideo verbaut Schibli aber auch Skulpturen aus Rohren, Kupferplatten oder Blumentöpfen, gegen die der Ball dann flippert.

"Ich hatte immer Spaß am Flippern und wollte meinen eigenen Flipper bauen", schreibt Schibli. "Um einen zu kaufen, hatte ich aber nie die Mittel." Gebrauchte Geräte seien auch keine Option gewesen, weil er keine Ahnung hätte, wie er sie reparieren müsste. "Und ich konnte mich eh nie entscheiden, welche Maschine ich genau haben will." So sei ihm die Idee von "Makerball" gekommen. 

Zwei Jahre lang habe er mit seinen Kumpels an der Entwicklung seiner Idee gearbeitet, als Teil eines Master Projekts an der Züricher Universität der Künste. Sechs Prototypen baute die Crew – ohne zufrieden zu sein. Der siebte aber sei dann perfekt gewesen. "Der soll jetzt in Serienproduktion gehen", schreibt Schibli. "Mit eurer Hilfe kann die Produktion endlich starten."

35 000 Schweizer Franken (etwas mehr als 32 000 Euro) soll das Crowdfunding bis zum 6. Juli bringen. Drei Tage nach dem Start sind bislang knapp 1 900 Franken zusammengekommen. Für eine Spende von 329 Franken auf Kickstarter kann man sich eines der ersten Modelle sichern. Und ist man bereit, 9 500 Franken zu zahlen, kommt das Makerball-Team sogar zu dir nach Hause und hilft beim Aufbauen – und zwar überall auf der Welt.

max 

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