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Foto: Bart van Hoek / Attika Architekten

Wasserspeier, Tierfiguren oder Gesichter von adeligen Menschen an einer alten Haussfassade - kennt man. An modernen Gebäuden sind sie heutzutage allerdings selten zu sehen, das wirkt unnatürlich und zu veraltet. Ein holländischer Architekt sah das jetzt allerdings völlig anders, und hat sich eine neue Deko für die Hausfassade überlegt – Emojis.

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Foto: Bart van Hoek / Attika Architekten

Das Gebäude steht in Amersfoort in Holland und soll ein Wohnungskomplex werden, in dessen Erdgeschoss Platz für Geschäfte ist. Architekt Changiz Tehrani wollte mit dem Gebäude allerdings auch etwas schaffen, das sich später leicht der Zeit, in der es gebaut wurde, zuordnen lässt, wie er dem amerikanischen Technikportal The Verge erklärt. Etwas, das auch den jungen Menschen gefällt. Und was schreit gerade zu „Millennials", wenn nicht Emojis? 

So wurden 22 weiße Beton Gesichts-Emojis beim Bau verwendet und sind nun auf der einen Seite des Gebäudes zu sehen. 

Changiz Tehrani, der Architekt des Emoji-Hauses

Changiz Tehrani, der Architekt des Emoji-Hauses

Foto: Bart van Hoek / Attika Architekten

Dass Emojis schon bald ebenfalls veraltet sein könnten, ist Tehrani bewusst, doch er findet dies nicht weiter schlimm. „Wenn man sich die Geschichte anschaut, denken Leute immer ‚Das ist zeitlos’, oder ‚Das wird für immer bleiben’, aber sie liegen jedes Mal falsch“, sagt er. Mal sehen, ob er damit Recht hat oder ob Emoji-Häuser der Trend des Jahrhunderts werden. Hoffentlich nicht.

vh

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