bildschirmfoto 2016 03 24 um 11 31 07
Screenshot

Irgendwie scheint es den Entwicklern von Microsoft einfach nicht zu gelingen, ihren vermeintlich coolen, jungen Sprachbot Tay zu erziehen.

Nachdem Tay vor ein paar Tagen mit ihren nachgeplapperten rassistischen bis holocaustleugnenden Statements auffiel, nahmen sie die Entwickler vom Netz.

Laut Microsoft sollte Tay erst wieder reden dürfen, wenn sie “bösartige Intentionen, die im Konflikt mit unseren Prinzipien und Werten stehen" besser erkennen könne. Der Erziehungsunterricht der vergangenen Tage hat bei Tay aber offenbar nur bedingt gefruchtet. Nachdem sie heute wieder online geschaltet wurde, tweetete sie fröhlich über das Kiffen vor den Augen der Polizei:

Beim Sprachunterricht hatte Tay wohl niemand die Bedeutung von "kush" (= indische Hanfsorte) einprogrammiert. Mit dem erneuten Fehltritt konnte Tay offenbar nicht umgehen und erlitt kurze Zeit später eine Art digitalen Nervenzusammenbruch – sie bombardierte ihre 210.000 Follower mit ein und demselben Satz:

Nach den Erziehungsstunden folgt nun wohl die Nervenheilanstalt, Tay ist nach ihrer kurzen Rückkehr erneut verstummt. Wir wünschen ihr alles Gute, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal endlich mit dem jung und cool sein.

qli

Weitere Artikel zu Nazi-Bots findest du hier: