Dieser Typ testet die Fallen aus "Kevin – Allein zu Haus" auf ihre Durchschlagskraft

Und die fällt heftiger aus als erwartet.

Es ist ein Weihnachtsklassiker, angeblich ein Kinderfilm: "Kevin – Allein zu Haus". Vor allem aber, und erst recht wenn man sich den Film als erwachsener Mensch noch einmal ansieht, ist er eine ziemlich heftige Gewaltorgie: Glühende Türklinken, Brecheisenschläge, Nägel, die sich durch Füße bohren. In alter Slapstick-Manier kommen die beiden Einbrecher im Film bei all den von Kevin gestellten Fallen seltsamerweise nur bedingt zu Schaden und der kritische Zuschauer fragt sich: Wären die nicht schon längst tot, wenn man ihnen ein Brecheisen in die Rippen prügelt?

Der Youtuber Jake Roper hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Fragen in hochwissenschaftlicher Manier zu untersuchen. Welche Organe kämen bei dem Brecheisenschlag zu Schaden? Wie heiß wird ein Türknauf tatsächlich, wenn man ihn von der anderen Seite aus erhitzt? Mit wie viel Kilonewton schlägt der volle Farbeimer im Gesicht des Einbrechers ein?

Das Ergebnis ist, abgesehen von der relativ ineffektiven Türklinke, im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagend: Dem vom Brecheisen malträtierten Brustkorb würden wohl Herz und Lunge zum Opfer fallen, der Farbeimer würde laut dem zugeschalteten Ingenieur Mark Rober mit "42-prozentiger Wahrscheinlichkeit" den Schädel des Einbrechers brechen.

Schade nur, dass dabei nur drei der Fallen zur Sprache kommen. Wer sich noch einmal jede einzelne Falle ins Gedächtnis rufen will, kann das übrigens hier tun.

qli

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